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All in One Pcs Test

Ein All-in-One-PC vereint Monitor, Mainboard, Prozessor und Lautsprecher in einem einzigen Gehäuse – kein Kabelchaos, kein separater Tower, kein Platzproblem. Genau deshalb suchen immer mehr Nutzer nach dem besten Desktop-Computer in dieser Kategorie: kompakt, aufgeräumt und leistungsstark genug für Büroarbeit, Kreativprojekte oder den entspannten Familienalltag. Der Markt bietet 2025 eine breite Auswahl: Apple dominiert mit dem iMac und seinem M-Chip-Ökosystem das Premium-Segment, während Microsoft mit dem Surface Studio ein hybrides Konzept für Kreative verfolgt. Im Windows-Lager liefern Hersteller wie HP, Lenovo, ASUS und Acer solide Geräte vom Einstiegsbereich bis in die High-End-Klasse. Dell schlägt mit der Inspiron- und XPS-Linie gleich zwei Zielpublika an, und Sony hat mit dem VAIO-Brand zuletzt ebenfalls All-in-One-Modelle für den europäischen Markt herausgebracht. Doch welcher All-in-One-PC ist der richtige für dich? Das hängt von deinem Nutzungsprofil ab: Willst du hauptsächlich surfen, Mails schreiben und Filme schauen, oder brauchst du Rechenpower für Videobearbeitung, Grafik und Homeoffice-Multitasking? Reicht ein Full-HD-Display, oder erwartest du 4K-Auflösung mit hoher Farbgenauigkeit? Dieser Ratgeber liefert dir einen faktenbasierten Sortimentsvergleich: konkrete Modelle mit technischen Spezifikationen, realistische Preisklassen ab ca. 500 € bis über 2.500 €, klare Kaufkriterien und Use-Cases für verschiedene Zielgruppen. Keine Marketing-Floskeln – nur Fakten, damit du den besten Desktop-Computer für deinen Bedarf findest und direkt online bestellen kannst.

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Kurz beantwortet

Der beste Desktop-Computer im All-in-One-Format hängt vom Nutzungsprofil ab: Für Premium-Performance und hervorragendes Display empfiehlt sich der Apple iMac 24 Zoll mit M4-Chip (ab ca. 1.499 €). Wer Windows bevorzugt, liegt mit dem HP Envy 27 oder dem Lenovo IdeaCentre AIO 5i richtig. Einsteigermodelle beginnen ab ca. 500 €, Mittelklasse liegt bei 800–1.500 €, High-End-Geräte kosten 1.500–3.000 €. Entscheidend sind Prozessor, RAM (mind. 16 GB), Display-Auflösung und Upgrade-Möglichkeiten.

All-in-One-PCs im Vergleich 2025 – Modelle, Specs und Preise

ModellDisplayProzessorRAM / SSDGPUPreis ca.Besonders geeignet für
Apple iMac 24 Zoll (M4)24 Zoll Retina 4,5KApple M4 (10-Core)16–32 GB / 256 GB–2 TB SSDM4 10-Core GPU (integriert)ab 1.499 €Kreativprofis, Apple-Ökosystem
HP Envy 32 All-in-One31,5 Zoll 4K IPSIntel Core Ultra 7 165H32 GB DDR5 / 1 TB NVMeNVIDIA GeForce RTX 4060ab 1.899 €Videobearbeitung, Power-User
Dell Inspiron 27 773027 Zoll 4K IPSIntel Core i7-13700H16 GB DDR5 / 1 TB SSDIntel Iris Xe / opt. RTX 3050ab 1.299 €Homeoffice, vielseitiger Alltag
Lenovo IdeaCentre AIO 5i27 Zoll Full-HD IPSIntel Core Ultra 5 125H16 GB DDR5 / 512 GB NVMeIntel Arc (integriert)ab 849 €Büro, Schule, Einsteiger
ASUS Zen AiO 27 Pro (U5702)27 Zoll QHD IPSIntel Core i9-12900H32 GB DDR4 / 1 TB SSDNVIDIA GeForce RTX 3050ab 1.599 €Design, Bildbearbeitung
Acer Aspire C27-180027 Zoll Full-HD IPSIntel Core i5-1335U16 GB DDR4 / 512 GB SSDIntel UHD (integriert)ab 699 €Einsteiger, Büro, Familie
Microsoft Surface Studio 2+28 Zoll 4.500 × 3.000Intel Core i7-11370H32 GB DDR4 / 1 TB SSDNVIDIA RTX 3060ab 4.199 €Professionelle Designer, Touch/Stift
LG One:Quick Works 27 (27CN880)27 Zoll IPS Full-HDIntel Core i5-1235U16 GB LPDDR4 / 512 GB SSDIntel UHD (integriert)ab 1.099 €Videokonferenzen, Coworking

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Was ist ein All-in-One-PC – und warum gilt er als bester Desktop-Computer für viele Haushalte?

All-in-One-PCs (kurz: AIO-PCs) integrieren alle Komponenten eines Desktop-Computers direkt in den Monitor-Standfuß oder hinter das Display-Panel. Das Ergebnis: ein aufgeräumter Schreibtisch, minimale Verkabelung und ein einheitliches Design. Genau das macht viele Modelle zum besten Desktop-Computer für Nutzer, die keinen separaten Tower-PC aufstellen möchten.

Die Technik dahinter ist mit Laptop-Komponenten verwandt: Prozessoren arbeiten mit niedrigerem TDP (Thermal Design Power), der Lüfter ist kompakt und das Mainboard miniaturisiert. Das bedeutet: weniger Abwärme, leiserer Betrieb – aber auch begrenztere Upgrade-Möglichkeiten im Vergleich zu einem klassischen Tower. RAM und SSD lassen sich bei manchen Modellen tauschen, Grafikkarte und CPU sind in der Regel fest verbaut.

Für wen lohnt sich ein All-in-One-PC besonders?

Erstens für Homeoffice-Nutzer: Ein 27-Zoll-Display mit Full-HD oder 4K-Auflösung ist bereits integriert – du brauchst keinen externen Monitor zusätzlich zu kaufen. Zweitens für Familien und Schüler: Geräte wie der Lenovo IdeaCentre AIO 3i oder der Acer Aspire C24 bieten solide Allround-Performance zu einem fairen Preis zwischen 600 und 900 €. Drittens für Kreativprofis: Der Apple iMac mit M4-Chip liefert ein Retina-5K-Display mit P3-Farbraum und verarbeitet 4K-Videoexporte deutlich schneller als gleichpreisige Windows-Alternativen.

Der entscheidende Nachteil gegenüber einem Tower-PC: Wenn der Monitor defekt ist, muss das gesamte Gerät zur Reparatur. Außerdem ist ein All-in-One an einen festen Standort gebunden, anders als ein Laptop. Wer Flexibilität beim Transport braucht, sollte das einkalkulieren.

Fazit für diesen Abschnitt: Ein AIO-PC ist der beste Desktop-Computer für alle, die Platz sparen wollen, kein Bastler-Know-how mitbringen und Wert auf ein stimmiges Gesamtpaket legen.

Prozessor-Vergleich: Intel, AMD oder Apple Silicon – welcher Chip steckt im besten AIO?

Die Wahl des Prozessors ist die wichtigste Spec-Entscheidung beim Kauf eines All-in-One-PCs. 2025 teilt sich der Markt in drei Lager:

INTEL CORE ULTRA (Meteor Lake / Arrow Lake): Modelle wie der HP Envy 32 All-in-One und der Dell Inspiron 27 7730 setzen auf Intel Core Ultra 5 125H oder Core Ultra 7 165H. Diese Chips bieten integrierte NPU für KI-Anwendungen, schnelle P- und E-Kerne (Performance + Efficiency) und Intel Arc Grafik. Im Alltag verarbeiten sie 1080p-Videobearbeitung flüssig; für 4K-Workflows empfiehlt sich ein Modell mit dedizierter GPU.

AMD RYZEN 7000 / 8000: Lenovo IdeaCentre AIO 5i und ASUS Zen AiO 24 bieten teils auch AMD-Varianten. Der Ryzen 7 8700G mit integrierter Radeon 780M-Grafik ist besonders stark in der iGPU-Performance – ideal für leichte Spiele und Multitasking. AMD-Modelle überzeugen oft durch besseres Preis-Leistungs-Verhältnis im Mittelklasse-Segment (800–1.200 €).

APPLE M4 / M4 PRO: Der Apple iMac 24 Zoll mit M4-Chip (10-Core-CPU, 10-Core-GPU) ist laut mehreren Fachmagazinen – darunter c't und Macworld – der leistungsstärkste kompakte Desktop in seiner Preisklasse. Die Neural Engine mit 16-Core-Architektur beschleunigt KI-Tasks in Final Cut Pro, Adobe Photoshop und Logic Pro erheblich. Nachteil: kein Windows nativ, Upgrade-Optionen minimal.

PRAKTISCHE EMPFEHLUNG: - Leichte Büroanwendungen: Intel Core i5 / Ryzen 5 reicht aus - Homeoffice + Videokonferenzen + leichte Bildbearbeitung: Core Ultra 5 / Ryzen 7 - Professionelle Kreativarbeit: Apple M4 oder Core Ultra 7 mit dedizierter NVIDIA GeForce RTX 4060

Achte beim Kauf darauf, dass der Prozessor nicht der Flaschenhals für deine spezifischen Anwendungen ist. Ein günstiger AIO mit Core i3 wird bei mehreren offenen Browser-Tabs, Zoom-Calls und gleichzeitiger Musikwiedergabe merklich ruckeln.

Display-Qualität: Auflösung, Paneltechnologie und Farbgenauigkeit im Vergleich

Das Display ist beim All-in-One der wichtigste Hardware-Bestandteil – du schaust täglich darauf, und ein schlechtes Panel mindert das Arbeitserlebnis erheblich. Beim Sortimentsvergleich unterscheiden wir drei Qualitätsstufen:

EINSTIEG (Full-HD 1.920 × 1.080): Modelle wie der Acer Aspire C24-1700 oder der Lenovo IdeaCentre AIO 3i 22 Zoll arbeiten mit 1080p-Panels. Für Textarbeit, Surfen und SD-/HD-Video ausreichend – auf einem 24-Zoll-Display wirken Schriften und Icons aber bereits leicht unscharf im direkten Vergleich zu QHD.

MITTELKLASSE (QHD 2.560 × 1.440 / 2.560 × 1.600): Hier spielt der HP Envy 32 AiO (31,5 Zoll, 4K-Option) oder der ASUS Zen AiO 27 Pro (2.560 × 1.440, IPS). IPS-Panels liefern gute Blickwinkelstabilität, ca. 300–400 Nits Helligkeit und sRGB-Abdeckung von 99 %. Das ist für Homeoffice, Grafikdesign-Einsteiger und Fotobearbeitung mehr als ausreichend.

PREMIUM / HIGH-END (4K / 5K / OLED): Der Apple iMac 24 Zoll bietet ein Retina-4,5K-Display (4.480 × 2.520 Pixel) mit P3-Farbraum, True Tone und 500 Nits Helligkeit – messbarer Standard für Foto- und Videoprofi-Workflows. Der Microsoft Surface Studio 2+ (28 Zoll, 4.500 × 3.000 Pixel) ist das Referenz-Display im Windows-AIO-Segment, kostet allerdings ab ca. 4.199 €.

WICHTIGE PANEL-TYPEN: - IPS: Beste Blickwinkel, gute Farben, für Grafikarbeit geeignet - VA: Höheres Kontrastverhältnis (gut für Filmschauen), aber langsamere Reaktionszeit - OLED: Perfektes Schwarz, maximaler Kontrast – selten in AIO-PCs, aber beim LG One:Quick Works 27 verfügbar

TIPP: Achte bei der Bestellung auf den Delta-E-Wert (unter 2 für professionelle Farbarbeit) und die Helligkeit in Nits (mindestens 300 Nits für Tageslicht-Umgebungen). Diese Specs findest du in den technischen Datenblättern der Hersteller.

Speicher und Konnektivität: RAM, SSD und Anschlüsse richtig einschätzen

Neben CPU und Display sind RAM-Ausbaustufe, SSD-Kapazität und Anschluss-Vielfalt die Specs, die im Alltag am stärksten spürbar sind.

RAM: Für einen modernen All-in-One-PC gilt 16 GB als absolutes Minimum für flüssiges Multitasking in 2025. Viele Einsteigermodelle liefern noch 8 GB – das reicht für einfache Büroanwendungen, wird aber mit mehreren Browser-Tabs, Videocalls und Hintergrund-Updates schnell eng. Empfehlung: 16 GB DDR5 für Mittelklasse, 32 GB für Kreativprofis. Beim HP Envy 32 ist der Arbeitsspeicher auf bis zu 64 GB erweiterbar; beim Apple iMac ist RAM fest verlötet und muss bei Kauf konfiguriert werden (16 GB Standard, 24 GB oder 32 GB gegen Aufpreis).

SSD: NVMe-SSDs mit PCIe 4.0 sind Standard in der Mittel- und Oberklasse. 512 GB reichen für ein Basissystem mit wenigen installierten Programmen; für Videobearbeitung, Fotobibliotheken oder Gaming empfiehlt sich mindestens 1 TB. Lenovo IdeaCentre AIO 5i kommt ab Werk mit 512 GB NVMe, der Dell XPS 27 AIO bietet 1 TB PCIe SSD + optionalen HDD-Einschub.

ANSCHLÜSSE: Auf folgende Ports solltest du beim Vergleich achten: - USB-A 3.2 Gen 2 (mind. 2–4 Stück): für externe Festplatten, USB-Sticks, Drucker - USB-C / Thunderbolt 4: für schnelle Datenübertragung, Docking-Stations und externe Displays - HDMI-Ausgang: wichtig, wenn du einen zweiten Monitor anschließen möchtest - SD-Kartenleser: für Fotografen unverzichtbar - Ethernet (RJ-45): stabiles Kabel-LAN, besonders für Homeoffice-Videokonferenzen

Der Apple iMac bietet zwei oder vier Thunderbolt 4-Ports (je nach Konfiguration), verzichtet aber auf einen HDMI-Eingang. Der HP Envy 27 punktet mit HDMI 2.0 Out, USB-C Thunderbolt 4 und einem integrierten SD-Kartenleser. Prüfe vor dem Kauf, ob dein Drucker, Monitor und deine Peripheriegeräte kompatibel sind.

Beste All-in-One-PCs 2025: Konkrete Modelle und ihre Stärken

Im Folgenden stellen wir die relevantesten Modelle des deutschen Markts kurz vor – nicht als eigener Test, sondern als strukturierter Sortimentsvergleich auf Basis öffentlich verfügbarer Hersteller-Specs und Fachpresse-Einschätzungen (u.a. c't, Chip.de, Notebookcheck).

APPLE iMAC 24 ZOLL (M4, 2024): Das Referenzgerät im Premium-Segment. 4,5K-Retina-Display, M4-Chip mit 10-Core-CPU, 16 GB RAM (erweiterbar), 256 GB SSD (erweiterbar). Preis ab ca. 1.499 €. Stärken: Display, Performance, Energieeffizienz, Design. Schwächen: geschlossenes Ökosystem, kein Windows nativ, RAM nicht nachrüstbar.

HP ENVY 32 ALL-IN-ONE (2024): 31,5-Zoll-Display mit 4K-Auflösung, Intel Core Ultra 7, 32 GB DDR5, 1 TB PCIe SSD, NVIDIA GeForce RTX 4060. Preis ca. 1.899–2.299 €. Stärken: leistungsstarke dedizierte GPU, großes Display, viele Anschlüsse. Schwächen: hohes Eigengewicht, lauterer Lüfter unter Last.

LENOVO IDEACENTRE AIO 5i (2024): 27 Zoll, Intel Core Ultra 5 125H, 16 GB DDR5, 512 GB NVMe. Preis ab ca. 849 €. Stärken: solides Preis-Leistungs-Verhältnis, gute Verarbeitung. Schwächen: Full-HD-Display in der Basisversion.

DELL INSPIRON 27 7730: 27 Zoll 4K-IPS, Intel Core i7-13700H, 16 GB DDR5, 1 TB SSD. Preis ca. 1.299–1.499 €. Stärken: 4K-Display, kompetente Leistung, guter Support. Schwächen: RAM-Erweiterung aufwendig.

ASUS ZEN AiO 27 PRO (U5702): 27 Zoll QHD IPS, Intel Core i9, 32 GB DDR4, 1 TB SSD, NVIDIA GeForce RTX 3050. Preis ca. 1.599 €. Stärken: starke GPU für Kreativarbeit, hochwertige Kamera. Schwächen: ältere DDR4-Plattform.

ACER ASPIRE C27-1800: 27 Zoll Full-HD IPS, Intel Core i5-1335U, 16 GB DDR4, 512 GB SSD. Preis ca. 699–799 €. Stärken: günstiger Einstieg mit solider Verarbeitung. Schwächen: kein 4K-Display, kein dedizierter GPU.

MICROSOFT SURFACE STUDIO 2+: 28 Zoll PixelSense Flow (4.500 × 3.000), Intel Core i7, 32 GB RAM, 1 TB SSD, NVIDIA RTX 3060. Preis ab ca. 4.199 €. Stärken: einzigartiges Touch- und Stift-Erlebnis, Top-Display. Schwächen: sehr hoher Preis, ältere CPU-Plattform.

LG ONE:QUICK WORKS 27 (27CN880): 27 Zoll IPS, Intel Core i5, 16 GB RAM, 256 GB eMMC + 256 GB SSD. Preis ca. 1.099 €. Stärken: integrierter webOS-Hub, ideal für Videokonferenzen. Schwächen: begrenzte lokale Speicherkapazität.

Diese Auswahl zeigt: Der beste Desktop-Computer für dich ist nicht das teuerste Modell – sondern das Modell, das zu deinem Workflow, deiner Plattform-Präferenz und deinem Budget passt.

Für wen lohnt sich all in one pcs test?

Für Homeoffice-Nutzer: Produktivität ohne Kabelchaos

Wer täglich in Videokonferenzen sitzt, Office-Dokumente bearbeitet und zwischen Browser-Tabs wechselt, braucht kein High-End-Gerät. Ein Lenovo IdeaCentre AIO 5i oder Dell Inspiron 27 7730 mit 16 GB DDR5 und QHD-Display reicht für produktives Arbeiten völlig aus. Achte auf eine integrierte Kamera mit mindestens 1080p und ein gutes Mikrofon-Array – beides bieten neuere AIO-Modelle ab Werk. Preisempfehlung: 850–1.300 €.

Für Kreativprofis: Farbtreues Display und Rechenpower

Fotografen, Grafikdesigner und Video-Cutter profitieren von einem 4K-Display mit P3-Farbraum und schneller CPU/GPU-Kombination. Der Apple iMac 24 Zoll mit M4 ist hier die erste Wahl: Photoshop-Exporte, Lightroom-Kataloge und Final-Cut-Projekte werden spürbar schneller fertig. Alternativ bietet der HP Envy 32 AiO mit NVIDIA RTX 4060 eine leistungsstarke Windows-Option für DaVinci Resolve und Adobe Premiere. Budget: 1.499–2.300 €.

Für Familien und Schüler: Allrounder zum fairen Preis

Für Hausaufgaben, Lernplattformen, Streaming und gelegentliche Spielstunden genügt ein Einstiegsmodell wie der Acer Aspire C27-1800 oder der Lenovo IdeaCentre AIO 3i. 16 GB RAM und 512 GB SSD decken den Schulalltag gut ab. Ein 27-Zoll-Full-HD-Display macht gemeinsames Schauen von Lernvideos angenehm. Budget: 600–800 €. Tipp: Kaufe auf Rechnung und prüfe, ob der Händler ein verlängertes Rückgaberecht bietet.

Für leichte Gamer: Wann ein AIO-PC fürs Gaming taugt

Ein All-in-One ist kein Gaming-PC im klassischen Sinne – aber mit einer dedizierten GPU wie der NVIDIA GeForce RTX 4060 (HP Envy 32 AiO) oder RTX 3050 (ASUS Zen AiO 27 Pro) lassen sich aktuelle Titel in 1080p oder QHD mit mittleren bis hohen Details spielen. Erwarte keine 144-Hz-Gaming-Displays oder sehr hohe Frameraten bei 4K – dafür ist ein Tower-Gaming-PC die bessere Wahl. Für Gelegenheitsspieler, die nicht extra einen Tower aufstellen wollen, sind diese Modelle aber eine smarte Kompromisslösung. Budget: 1.200–2.000 €.

Für Design-Profis mit Touch-Bedarf: Microsoft Surface Studio 2+

Architekten, Illustratoren und UX-Designer, die mit Stift und Touch-Display arbeiten, haben kaum eine Alternative zum Microsoft Surface Studio 2+. Das 28-Zoll-Display mit 4.500 × 3.000 Pixeln und Zero-Gravity-Scharnier lässt sich flach auf den Tisch legen und wird zum Grafik-Tablet. Die NVIDIA RTX 3060 und 32 GB RAM stellen auch anspruchsvolle Anwendungen zufrieden. Preis: ab 4.199 € – eine Investition, die sich nur für professionellen Einsatz rechnet.

Für Senioren und Technik-Einsteiger: Einfache Bedienung im Vordergrund

All-in-One-PCs eignen sich hervorragend für Nutzer, die sich nicht mit Verkabelung oder Systemkonfiguration beschäftigen möchten. Apple iMac und Lenovo IdeaCentre kommen vorinstalliert und sofort betriebsbereit. macOS bietet viele automatische Updates und ist bekannt für seine intuitive Bedienung; Windows 11 Home mit Assistenzfunktionen (Spracherkennung, Vergrößerung) ist ebenfalls zugänglich. Empfehlung: Wähle ein Gerät mit mindestens 3 Jahren Garantie und optionalem Vor-Ort-Service.

All-in-One-PC Preisklassen: Was du für dein Budget bekommst

PreisklassePreisspanneTypische AusstattungBeispielmodelleEmpfohlen für
Einstieg500–800 €Core i5 / Celeron, 8–16 GB RAM, 512 GB SSD, Full-HD 24–27 ZollAcer Aspire C24-1700, Lenovo AIO 3i 22Surfen, E-Mail, Office, Streaming
Mittelklasse800–1.500 €Core Ultra 5 / Ryzen 7, 16 GB DDR5, 512 GB–1 TB SSD, QHD/FHD 27 ZollLenovo IdeaCentre AIO 5i, Dell Inspiron 27 7730Homeoffice, leichte Kreativarbeit, Multitasking
Premium1.500–2.500 €Core Ultra 7 / Apple M4, 16–32 GB RAM, 1 TB SSD, 4K-Display, opt. dedizierte GPUApple iMac 24 M4, HP Envy 32 AiO, ASUS Zen AiO 27 ProProfessionelle Foto-/Videobearbeitung, Power-User
High-Endüber 2.500 €Top-CPU, 32–64 GB RAM, 1–2 TB SSD, 4K/5K-Display, leistungsstarke GPUMicrosoft Surface Studio 2+, Apple iMac M4 Pro (konfiguriert)Design-Profis, Architekten, 4K-Videoschnitt

Preisklassen im Überblick: Was bekommst du für 500 €, 1.000 € und 2.000 €?

All-in-One-PCs sind in einem breiten Preiskorridor erhältlich. Um die richtige Kaufentscheidung zu treffen, lohnt sich ein realistischer Blick auf die Preisklassen:

EINSTIEG (500–800 €): In diesem Segment findest du Geräte wie den Acer Aspire C24-1700 (ca. 549 €) oder den Lenovo IdeaCentre AIO 3i 22 Zoll (ca. 599 €). Ausstattung: Intel Core i5-13. Gen oder Celeron/Pentium, 8–16 GB RAM, 512 GB SSD, Full-HD-Display. Gut geeignet für: Büroanwendungen, Web-Browsing, E-Mail, Streaming. Nicht geeignet für: Videobearbeitung, rechenintensive Anwendungen, Gaming.

MITTELKLASSE (800–1.500 €): Hier bekommst du deutlich bessere Displays (QHD oder 4K), schnellere Prozessoren (Intel Core Ultra 5 oder Ryzen 7) und 16–32 GB RAM. Beispiele: Lenovo IdeaCentre AIO 5i (ab 849 €), Dell Inspiron 27 7730 (ab ca. 1.299 €), Acer Aspire C27-1800. Gut für: Homeoffice-Multitasking, leichte Foto- und Videobearbeitung, anspruchsvolle Web-Anwendungen.

PREMIUM (1.500–2.500 €): In dieser Klasse spielt der Apple iMac 24 Zoll (ab 1.499 €) seine Stärken voll aus, der HP Envy 32 AiO (ab ca. 1.899 €) bietet Windows-Alternativen mit dedizierter GPU. Geeignet für: professionelle Kreativarbeit, 4K-Videobearbeitung, komplexe Workflows.

HIGH-END (über 2.500 €): Microsoft Surface Studio 2+ (ab 4.199 €) und konfigurierte Apple iMac Pro-Alternativen. Diese Geräte richten sich an professionelle Designer, Architekten und Video-Profis, die ein absolutes Top-Display und maximale Performance benötigen.

IMPORTANT: Viele Online-Händler wie Otto bieten All-in-One-PCs auf Rechnung oder in Raten an. Vergleiche Preise aktiv – Preisunterschiede von 100–300 € für dasselbe Modell sind zwischen verschiedenen Händlern keine Seltenheit. Halte außerdem Ausschau nach Sale-Aktionen zu Black Friday, Cyberweek und Jahresanfang.

All-in-One oder Tower-PC: Wann ist ein klassischer Desktop die bessere Wahl?

Der Vergleich AIO vs. Tower-PC ist keine Geschmacksfrage, sondern eine technische Entscheidung. Hier die wichtigsten Unterscheidungsmerkmale:

UPGRADE-FÄHIGKEIT: Ein klassischer Tower-PC erlaubt den Tausch von Grafikkarte, RAM, SSD und sogar CPU. Ein All-in-One-PC ist in diesen Punkten stark eingeschränkt. Wer langfristig aufrüsten möchte, ist mit einem Tower besser beraten.

PERFORMANCE: Tower-PCs mit Desktop-CPUs (z.B. Intel Core i9-14900K oder AMD Ryzen 9 7950X) liefern bei gleichem Preis deutlich mehr Rohleistung, weil sie keine thermischen Kompromisse eingehen müssen. Für Gaming, 3D-Rendering oder wissenschaftliche Berechnungen ist ein Tower in dieser Preisklasse überlegen.

PLATZ UND DESIGN: All-in-One-PCs nehmen nur einen Schreibtischfuß Platz ein. Ein Tower braucht Bodenfläche oder Regalplatz plus einen separaten Monitor – das kann 30–50 cm extra bedeuten.

KOSTEN: Ein vergleichbar ausgestatteter Tower ist in vielen Fällen günstiger. Allerdings muss man Monitor (150–500 €), Tastatur und Maus separat einkalkulieren.

LÄRM UND ENERGIE: All-in-One-PCs verbrauchen typischerweise 30–80 Watt im Betrieb; Tower-Systeme mit High-End-GPU können auf 300–600 Watt kommen. AIOs sind also deutlich energieeffizienter im typischen Büro- und Heimbetrieb.

UNSERE EMPFEHLUNG: Wenn du hauptsächlich arbeitest, streamst und gelegentlich Fotos bearbeitest, ist ein All-in-One der beste Desktop-Computer für dich. Wenn du intensiv spielst, rendest oder dein System regelmäßig aufrüsten möchtest, investiere in einen Tower-PC. Für alle anderen Anwendungsfälle liegt der AIO vorn – er ist der praktischere, aufgeräumtere Alltagscomputer.

Wo kaufen: Online-Händler, Verfügbarkeit und worauf du beim Bestellen achten solltest

Der Kauf eines All-in-One-PCs online ist heute die gängigste Option – mit klaren Vorteilen in Auswahl und Preis. Hier die wichtigsten Punkte für deine Bestellung:

HÄNDLER-AUSWAHL: Große Plattformen wie Otto bieten eine breite Auswahl mit Kauf auf Rechnung, Ratenzahlung und zuverlässigem Rückgaberecht (30 Tage). Direkt beim Hersteller kaufen (HP, Lenovo, Apple, Dell) ermöglicht oft individuelle Konfigurationen – z.B. mehr RAM oder eine größere SSD ab Werk. Fachhandel (Cyberport, Notebooksbilliger) bietet häufig kompetente Beratung und schnellen Versand.

VERSAND UND LIEFERUNG: All-in-One-PCs werden als Speditionsware geliefert (wegen des großen Displays). Plane 3–7 Werktage Lieferzeit ein. Prüfe, ob Aufstellung und Inbetriebnahme inklusive sind – manche Händler bieten diesen Service kostenlos an.

GARANTIE UND SERVICE: Die gesetzliche Gewährleistung beträgt in Deutschland 2 Jahre. Viele Hersteller bieten optionale Garantieverlängerungen auf 3–5 Jahre, teils mit Vor-Ort-Service (z.B. Dell ProSupport, HP Care Pack). Besonders für Homeoffice-Nutzer sinnvoll.

BUNDLE-ANGEBOTE: Viele Händler verkaufen All-in-One-PCs im Paket mit Tastatur, Maus und teils Webcam. Prüfe, ob die beigelegten Peripheriegeräte qualitativ sinnvoll sind – günstige Bundle-Tastaturen sind oft minderwertiger als Einzelkäufe.

PREISVERGLEICH: Tools wie Idealo oder Geizhals helfen beim Preisvergleich verschiedener Händler. Beim Bestellen auf Rechnung: Prüfe immer die Gesamtkosten inklusive Versand. Manche günstige Angebote werden durch hohe Versandkosten teurer als scheinbar teurere Konkurrenzangebote.

EIN LETZTER TIPP: Prüfe vor dem Kauf die Bewertungen des Händlers, nicht nur des Produkts. Vor allem beim Umtausch oder bei Garantiefällen entscheidet der Service des Händlers über deine Zufriedenheit.

Nachhaltigkeit und Energieeffizienz: Was beim besten Desktop-Computer oft vergessen wird

Ein Aspekt, der beim Kauf häufig übersehen wird: die langfristigen Betriebskosten und der ökologische Fußabdruck eines All-in-One-PCs.

ENERGIEVERBRAUCH: Moderne AIOs mit energieeffizienten Chips (Intel Core Ultra, AMD Ryzen 8000, Apple M4) verbrauchen im Leerlauf nur 15–30 Watt. Unter Last steigt der Verbrauch auf 50–120 Watt (ohne dedizierte GPU). Im Vergleich: Ein Tower-PC mit High-End-GPU zieht unter Last leicht 300–500 Watt. Bei 8 Stunden täglichem Betrieb und einem Strompreis von ca. 0,30 €/kWh bedeutet das im Jahr gut 40–80 € Ersparnis – nicht zu vernachlässigen.

REPARIERBARKEIT: All-in-One-PCs gelten in Bezug auf Reparierbarkeit als vergleichsweise schwieriger zugänglich. Das iFixit-Repairability-Rating für den Apple iMac 24 liegt bei 2/10 – RAM und SSD sind verlötet. Lenovo und HP schneiden hier etwas besser ab, da bei manchen Modellen die SSD über eine Wartungsklappe zugänglich ist.

EU ENERGY LABEL: Achte beim Kauf auf das EU-Energieeffizienz-Label (Skala A bis G). Aktuelle AIO-PCs mit modernem Prozessor und ohne dedizierter Hochleistungs-GPU liegen meist bei Klasse B oder C. Geräte mit NVIDIA RTX-Grafikkarte erreichen teils nur Klasse D oder E wegen des höheren Gesamt-Energieverbrauchs.

NACHHALTIGKEITS-INITIATIVEN: HP hat mit dem HP Amplify Impact-Programm Nachhaltigkeitsziele kommuniziert; Apple betont seit 2022 die Verwendung von recyceltem Aluminium im iMac-Gehäuse. Lenovo schreibt für ausgewählte Modelle CO₂-Kompensationszertifikate mit.

EMPFEHLUNG: Wenn dir Energieeffizienz wichtig ist, wähle ein Modell mit Apple Silicon oder Intel Core Ultra ohne dedizierter Hochleistungs-GPU. Du sparst Strom, erzeugst weniger Wärme – und dein Arbeitsbereich bleibt angenehm kühl.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • PROZESSOR: Wähle mindestens einen Intel Core Ultra 5 oder AMD Ryzen 7 für flüssiges Multitasking in 2025. Core i3 und Celeron-Prozessoren sind für moderne Workflows zu schwach – auch wenn die Geräte auf dem Preisschild attraktiv wirken.
  • RAM: Mindestens 16 GB RAM sind Pflicht. 8-GB-Modelle geraten bereits beim gleichzeitigen Betrieb von Browser, Videokonferenz-Tool und Office-Suite an ihre Grenzen. Kaufe lieber direkt 16 oder 32 GB, da RAM in AIOs oft nicht nachrüstbar ist.
  • DISPLAY-AUFLÖSUNG: Auf einem 27-Zoll-Display macht Full-HD (1.920 × 1.080) einen deutlich weicheren Eindruck als QHD oder 4K. Investiere wenn möglich in QHD oder 4K – besonders wenn du viel Zeit vor dem Screen verbringst.
  • DEDIZIERTE GPU: Nur notwendig für Gaming, professionelle Videobearbeitung oder 3D-Rendering. Für Büroanwendungen und Bildbearbeitung in Photoshop reicht eine integrierte GPU (Intel Arc, AMD Radeon, Apple M4 GPU) völlig aus.
  • SSD-KAPAZITÄT: 512 GB sind ein akzeptables Minimum, reichen aber bei großen Foto- und Videobibliotheken schnell nicht mehr aus. Plane mindestens 1 TB ein oder kaufe ein Modell mit freiem M.2-Slot für spätere Erweiterung.
  • ANSCHLÜSSE: Prüfe vor dem Kauf konkret: Wie viele USB-A-Ports? Gibt es USB-C / Thunderbolt 4? Einen SD-Kartenleser? HDMI-Ausgang für einen zweiten Monitor? Gerade beim Homeoffice-Einsatz sind ausreichend Ports entscheidend.
  • BETRIEBSSYSTEM: macOS (Apple iMac) oder Windows 11 (alle anderen). macOS ist für kreative Workflows und Apple-Ökosystem-Nutzer erste Wahl. Windows 11 bietet mehr Software-Kompatibilität, besonders für Business-Anwendungen und Spiele.
  • GARANTIE UND SERVICE: Achte auf mindestens 2 Jahre Herstellergarantie. Für Homeoffice oder Selbstständige empfiehlt sich ein optionaler Vor-Ort-Service (Dell ProSupport, HP Care Pack) – spart Zeit bei Defekten.
  • ENERGIEEFFIZIENZ: Modelle ohne dedizierte Hochleistungs-GPU und mit Apple Silicon oder Intel Core Ultra verbrauchen im Alltag nur 20–50 Watt. Das senkt die Stromrechnung und hält den Arbeitsbereich kühler und leiser.
  • PREIS-LEISTUNGS-VERHÄLTNIS: Vergleiche Preise aktiv über mehrere Händler. Modelle im Mittelklasse-Segment (800–1.500 €) bieten 2025 das beste Preis-Leistungs-Verhältnis für die meisten Nutzerprofile. High-End lohnt sich nur bei klar professionellem Bedarf.

Häufige Fragen zu All in One Pcs Test

Was ist der beste Desktop-Computer für Homeoffice 2025?
Für Homeoffice empfiehlt sich der Lenovo IdeaCentre AIO 5i (ab 849 €) oder der Dell Inspiron 27 7730 (ab 1.299 €) als bester Desktop-Computer. Beide bieten 16 GB DDR5, schnelle NVMe-SSD, ein 27-Zoll-Display und integrierte Webcam mit 1080p. Wer macOS bevorzugt, greift zum Apple iMac 24 Zoll M4 (ab 1.499 €) – besonders stark in Performance-pro-Watt und Display-Qualität.
Wie viel RAM braucht ein All-in-One-PC mindestens?
Mindestens 16 GB RAM sind für einen modernen All-in-One-PC notwendig. 8 GB reichen in 2025 nur noch für sehr einfache Aufgaben wie Surfen und E-Mail – sobald mehrere Anwendungen gleichzeitig laufen, entstehen spürbare Verlangsamungen. Für kreative Workflows oder anspruchsvolles Multitasking empfehlen sich 32 GB. Wichtig: In vielen AIO-Modellen ist der RAM fest verlötet und kann nicht nachgerüstet werden – konfiguriere beim Kauf also ausreichend Speicher.
Kann ich einen All-in-One-PC für Gaming nutzen?
Ja, eingeschränkt. Modelle mit dedizierter GPU wie der HP Envy 32 AiO (NVIDIA RTX 4060) oder der ASUS Zen AiO 27 Pro (RTX 3050) ermöglichen Gaming in 1080p bis QHD mit mittleren bis hohen Details. Für High-End-Gaming mit 4K und maximalen Details ist ein Tower-PC mit separater GPU die deutlich bessere Wahl. All-in-One-PCs sind konstruktionsbedingt thermisch eingeschränkt und bieten keine Upgrade-Möglichkeit für die GPU.
Was ist der Unterschied zwischen All-in-One-PC und Tower-PC?
Ein All-in-One-PC integriert alle Komponenten direkt hinter dem Display – kein separater Rechner-Tower, minimale Verkabelung. Ein Tower-PC ist ein separates Gehäuse, das mit einem externen Monitor verbunden wird. Tower-PCs sind besser aufrüstbar, liefern bei gleichem Preis mehr Rohleistung und eignen sich besser für Gaming und rechenintensive Anwendungen. All-in-One-PCs sparen Platz, sind leiser und energieeffizienter – ideal für Büro und Heim.
Ist der Apple iMac oder ein Windows-AIO der beste Desktop-Computer?
Das hängt vom Ökosystem und Nutzungsprofil ab. Der Apple iMac 24 Zoll mit M4 bietet das beste Display, die höchste Performance-pro-Watt-Ratio und ein ausgereiftes Betriebssystem – ist aber an macOS gebunden und nicht aufrüstbar. Windows-AIOs wie der HP Envy 32 oder Dell Inspiron 27 7730 bieten mehr Software-Kompatibilität, konfigurierbare Hardware und teils dedizierte GPUs. Für kreative Profis im Apple-Ökosystem: iMac. Für Business, Gaming-Hybrid oder Windows-Nutzer: HP Envy oder Dell.
Wo kann ich einen All-in-One-PC günstig online kaufen?
Günstige All-in-One-PCs online kaufen gelingt am besten über Händler wie Otto (mit Kauf auf Rechnung und Ratenzahlung), Cyberport oder direkt beim Hersteller. Preisvergleichs-Portale wie Idealo oder Geizhals zeigen Händler-Preisunterschiede von teils 100–300 € für dasselbe Modell. Achte auf Versandkosten und Garantiebedingungen. Zu Sale-Zeitpunkten wie Black Friday oder Jahresanfang sind Rabatte von 10–20 % auf Mittelklasse-AIOs üblich.
Welche Anschlüsse sollte ein guter All-in-One-PC haben?
Ein guter All-in-One-PC sollte mindestens 2–4 USB-A-Ports (USB 3.2), einen USB-C-Port (idealerweise Thunderbolt 4), einen HDMI-Ausgang für einen zweiten Monitor, einen SD-Kartenleser (für Fotografen) und einen Ethernet-Port (RJ-45) für stabiles Kabel-LAN bieten. Bluetooth 5.x und Wi-Fi 6E sollten bei aktuellen Modellen Standard sein. Der Apple iMac 24 Zoll bietet Thunderbolt 4 in mehrfacher Ausführung, verzichtet aber auf einen klassischen USB-A-Port in der Basisversion.
Wie lange hält ein All-in-One-PC im Durchschnitt?
Ein gut gewarteter All-in-One-PC hält durchschnittlich 5–8 Jahre. Entscheidend sind regelmäßige Software-Updates, ausreichend RAM und SSD-Speicher bei Kauf sowie eine saubere Lüftung. Apple unterstützt Macs in der Regel 7–9 Jahre mit Software-Updates; Windows-Modelle erhalten Herstellertreiber-Support meist 5–7 Jahre. Investiere daher lieber in ein besser ausgestattetes Modell (16+ GB RAM, 1 TB SSD), das länger alltagstauglich bleibt, als in ein Einsteigergerät, das nach 3 Jahren träge wird.