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Trend-Guide

70er-Jahre-Kleider: Seventies-Style mit Schlag & Boho-Vibe

stylesoul Redaktion10 Min. Lesezeit

Wenige Jahrzehnte haben die Mode so geprägt wie die Seventies – und kaum ein Trend kehrt so verlässlich zurück wie das 70er-Jahre-Kleid. Fließende Maxilängen, Schlag an Arm und Rock, Folklore-Stickereien, Paisley-Prints und warme Erdtöne: Der Look steht für eine lässige, selbstbewusste Weiblichkeit, die zwischen Boho-Festival und Disco-Glamour alles kann. In diesem Guide klären wir zuerst die wichtigste Frage – Wie sehen 70er-Jahre-Kleider eigentlich aus? – und gehen dann Schritt für Schritt durch Schnitte, Farben, Muster, die Stilrichtungen von Boho bis Disco, das Original gegen die moderne Interpretation und den Kauf von Vintage- und Second-Hand-Modellen. Alle Favoriten sind direkt shoppbar.

Die kurze Antwort

70er-Jahre-Kleider sind meist lang und fließend, mit Schlag an Ärmeln oder Rock, femininer Taillenbetonung und warmen Erdtönen wie Rostorange, Senfgelb und Braun. Typisch sind Boho- und Folklore-Details – Stickereien, Volants, Paisley- und Blumenmuster – ebenso wie glänzende Disco-Varianten fürs Abendlicht. Kurz: viel Bewegung, viel Muster, viel Siebziger-Attitüde. Getragen wird der Look heute gern zu Plateau-Boots, Fransentasche und großer Sonnenbrille.

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Der Edit
Kleider im Seventies-Stil

Kuratiert9 handverlesene Stücke

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Wie sehen 70er-Jahre-Kleider aus?

70er-Jahre-Kleider sind typischerweise lang und fließend, mit Schlag an Ärmeln oder Rocksaum, femininer Taillenbetonung und warmen Erdtönen wie Rostorange, Senfgelb, Ocker und Braun. Dazu gehören Boho- und Folklore-Details – Stickereien, Rüschen, Volants – sowie großflächige Muster von Paisley über Blüten bis zu grafischen Psychedelic-Prints. Kurz gesagt: viel Bewegung im Stoff, viel Farbe und ein Hauch Nostalgie.

Ein echtes Kleid im 70er-Jahre-Stil erkennst du an drei Merkmalen: der Silhouette (Maxi-Länge, ausgestellter Rock oder Schlag), dem Material (fließende, oft leicht glänzende Stoffe wie Viskose, Jersey, Satin oder Baumwoll-Voile) und dem Dekor (Folklore-Stickerei, Retro-Print oder eine tiefe, weiche Farbe). Wichtig zur Abgrenzung: Die Mode der 70er Jahre für Frauen ist deutlich lässiger und erdiger als das taillierte 50er-Petticoat-Kleid und weniger streng-geometrisch als der Mini-Mod-Look der 60er. Wer die drei Jahrzehnte auseinanderhält, trifft beim Kauf sicher die richtige Ära. Alles Weitere – Schnitte, Farben, Stilrichtungen und den Second-Hand-Kauf – gehen wir jetzt der Reihe nach durch.

Die typischen Schnitte: 70er-Jahre-Kleider für Damen

Die Seventies kannten mehr als eine Silhouette – aber alle teilen die Liebe zu Bewegung und Weite. Das sind die prägenden Schnitte, wenn du nach 70er-Jahre-Kleidern für Damen suchst:

  • Maxikleid: die Ikone des Jahrzehnts – bodenlang, fließend, oft mit V-Ausschnitt und leicht ausgestelltem Rock. Der Inbegriff des lässigen Seventies-Sommers.
  • Schlag-Silhouette: Trompetenärmel und ein am Saum ausschwingender Rock nehmen die Schlaghose der Ära auf und bringen sie ins Kleid.
  • Wickelkleid: in den 70ern populär geworden, betont es die Taille und schmeichelt fast jeder Figur.
  • Tunika- und Kaftankleid: gerade geschnitten, oft bestickt – der entspannte Boho-Klassiker für heiße Tage.
  • Hängerchen & Trapezkleid (A-Linie): die kürzere, verspielte Variante, gern mit Blumenprint und Puffärmeln.

Diese Übersicht zeigt dir auf einen Blick, welcher Schnitt welche Wirkung hat:

SchnittTypisches MerkmalWirkungIdeal für
Maxikleidbodenlang, fließend, V-Ausschnittelegant-lässigSommerabend, Festival
Schlag-KleidTrompetenärmel, ausgestellter Saummarkant, retroStatement-Look
WickelkleidTaillenbetonung, Bindegürtelfeminin, schmeichelndAlltag & Anlass
Tunika / Kaftangerade, oft besticktentspannt, bohoStrand, heiße Tage
Trapezkleid (A-Linie)ausgestellt ab Brust, kürzerverspielt, jugendlichTages-Look

Ein Blick in die aktuelle Kleider-Auswahl zeigt: Viele dieser Schnitte sind heute wieder fester Bestandteil der Kollektionen – oft in modernisierter, alltagstauglicher Form.

Der Edit

Maxikleider & Boho-Kleider im 70er-Stil

Fließende Längen und weiche Silhouetten, die den entspannten Seventies-Vibe direkt einfangen.

Farben & Muster: die Seventies-Palette

Nichts schreit so laut „siebziger" wie die richtige Farbwelt. Die Mode der 70er Jahre für Damen lebte von warmen, erdigen Tönen und großzügigen Mustern. Wer die Palette kennt, erkennt ein authentisches Kleid im 70er-Jahre-Stil sofort:

Farbe / MusterCharakterPasst besonders zu
Rostorange & Terrakottawarm, sonnigBoho-Maxikleid
Senfgelb & Ockererdig, herbstlichFolk- und Cordkleider
Braun & Camelruhig, natürlichWickel- und Tunikakleider
Avocado- & Flaschengrüntief, nostalgischSamt und Cord
Paisley- & Blumenprintverspielt, floralSommer- und Tageskleider
Psychedelic / Retro-Grafikplakativ, buntDisco- und Statement-Looks

Bei den Mustern gilt: groß, warm und organisch. Florale Prints und Paisley sind die Klassiker für Tages- und Boho-Looks, geometrische oder psychedelische Grafiken bringen den Disco-Twist. Auch Batik, Karo und Folklore-Stickerei gehören zur Ära. Wer es dezenter mag, wählt ein uni Erdton-Kleid und setzt den 70er-Akzent über Material – Cord, Samt oder Wildleder-Optik – und Accessoires. So bekommst du den Seventies-Charakter, ohne dass der Look kostümhaft wirkt.

Boho, Folk oder Disco? Die Stilrichtungen der 70er

„Die 70er" waren nicht ein Look, sondern mehrere. Wenn du vintage Kleider der 70er Jahre suchst, hilft es zu wissen, welche Strömung du eigentlich meinst:

  • Boho / Hippie: lange, fließende Maxikleider, Folklore-Stickerei, Fransen, natürliche Stoffe. Der entspannteste und heute beliebteste Zweig der Seventies-Mode.
  • Folk & Prärie: hochgeschlossene Kleider mit Rüschenkragen, Puffärmeln und kleinteiligem Blümchenprint – romantisch und ländlich.
  • Disco / Studio 54: glänzender Satin, Lurex, tiefe Ausschnitte, figurnahe Schnitte. Der glamouröse Abend-Look der späten 70er.
  • Safari & Utility: erdige Töne, Gürtel, aufgesetzte Taschen, Hemdblusenkleider – die praktisch-elegante Seite des Jahrzehnts.

Für den Alltag ist der Boho-Zweig am dankbarsten: Ein fließendes Maxikleid in Erdtönen lässt sich mühelos in eine moderne Garderobe integrieren. Der Disco-Look dagegen ist der große Auftritt fürs Abendlicht. Beide gehören zu den Kleidern der 70er Jahre – sie erzählen nur unterschiedliche Kapitel derselben Dekade.

Der Edit

Kleider mit Schlag & Folklore-Muster

Trompetenärmel, Paisley und Prärie-Details – Modelle, die den markanten Retro-Charakter tragen.

70er-Jahre-Kleid original vs. modern interpretiert

Beim Kauf stellt sich früh die Frage: Soll es ein echtes 70er-Jahre-Kleid im Original sein – also ein Vintage-Stück aus der Zeit – oder eine moderne Neuauflage im selben Stil? Beides hat seinen Reiz.

Ein Original aus den 70er Jahren punktet mit Authentizität, oft besonderen Stoffen und Schnitten, die es so nicht mehr gibt, und einem echten Nachhaltigkeits-Bonus. Der Nachteil: begrenzte Größenauswahl (Vintage-Größen fielen kleiner aus), gelegentliche Gebrauchsspuren und empfindlichere Materialien. Wer ein Original-70er-Jahre-Kleid trägt, sollte auf Nähte, Reißverschlüsse und Achselbereiche achten und das Stück gegebenenfalls von einer Schneiderei auffrischen lassen.

Die moderne Interpretation liefert dagegen den Look in aktuellen Größen, mit pflegeleichten Stoffen und meist zu günstigeren Preisen – dafür fehlt die Patina des Echten. Unser Rat: Wenn du den Stil im Alltag tragen willst, starte mit einer modernen Version im 70er-Schnitt. Wenn dich der Sammlergedanke und das Unikat reizen, lohnt die Suche nach dem echten Vintage-Fund.

Vintage-Kleider der 70er Jahre finden & second hand kaufen

Der Reiz des Echten ist groß – und nachhaltig obendrein. So findest du vintage Kleider der 70er Jahre und kaufst 70er-Kleider second hand mit Erfolg:

  • Richtig suchen: Kombiniere Ära und Schnitt in der Suche – „70er Maxikleid", „Paisley Kleid Vintage", „Prärie-Kleid Folklore". Auch Materialbegriffe wie Cord, Satin oder Krepp grenzen ein.
  • Maße statt Konfektionsgröße: Vintage-Größen weichen stark ab. Vergleiche immer die angegebenen Zentimeter (Brust, Taille, Länge) mit einem gut sitzenden Kleid aus deinem Schrank.
  • Zustand prüfen: Nach Flecken, Löchern, Verfärbungen unter den Armen und funktionierenden Reißverschlüssen fragen. Fotos bei Tageslicht anfordern.
  • Materialpflege: Ältere Stoffe vertragen oft keine Maschinenwäsche – Handwäsche oder Reinigung einplanen.
  • Wo suchen: Second-Hand-Plattformen, Vintage-Läden, Flohmärkte und Kleiderkreisel-Communities sind die klassischen Quellen für 70er-Kleider second hand.

Wer die Geduld hat, wird belohnt: Ein authentisches Vintage-Stück ist ein Unikat, das kein anderer trägt. Und selbst wenn du am Ende zur modernen Variante greifst – ein Blick in die aktuelle Damenmode zeigt, wie stark der Seventies-Einfluss die heutigen Kollektionen prägt.

Der Edit

Vintage-inspirierte Kleider im Seventies-Look

Moderne Neuauflagen mit echtem 70er-Charakter – für den Look ohne Kompromisse bei Größe und Pflege.

So stylst du dein 70er-Jahre-Kleid heute

Der Trick beim Seventies-Look: Zitat, nicht Kostüm. Ein, zwei starke Retro-Elemente reichen – der Rest bleibt modern. So wird aus dem Kleid im 70er-Jahre-Stil ein alltagstauglicher Auftritt:

  • Schuhe: Plateau-Boots, Blockabsätze oder Wildleder-Sandalen mit Korkkeil greifen die Ära perfekt auf.
  • Taschen: Eine Fransentasche, Wildleder-Beutel oder Bast-Bag bringt den Boho-Ton.
  • Oberteile & Lagen: Rollkragen unter dem trägerlosen Kleid, eine Wildleder- oder Cordjacke, im Winter ein Teddy- oder Lammfell-Mantel.
  • Accessoires: Goldschmuck mit warmem Ton, eine große Sonnenbrille, ein breiter Gürtel zur Taillenbetonung, ein Seidentuch im Haar.
  • Weniger ist mehr: Bei stark gemustertem Kleid die Accessoires ruhig halten – ein uni Kleid dagegen verträgt mehr Schmuck und Textur.

Faustregel: Setze einen klaren Retro-Akzent – auffälliges Muster plus schlichte Accessoires oder schlichtes Kleid plus ein Hingucker-Teil. So wirkt der Look aktuell und nicht verkleidet.

Welcher Schnitt schmeichelt? 70er-Kleid nach Figur

Die gute Nachricht: Die Weite der Seventies-Mode schmeichelt fast jeder Figur. Diese Zuordnung hilft bei der Wahl:

  • Wickel- und Empire-Schnitt: betonen die schmalste Stelle und umspielen Hüfte und Bauch – der schmeichelhafte Allrounder.
  • Maxikleid mit V-Ausschnitt: streckt optisch und schafft eine lange, elegante Linie.
  • A-Linie / Trapez: ideal, wenn die Hüfte umspielt werden soll – oben schmal, unten locker fließend.
  • Figurnahes Disco-Kleid: am schönsten bei geradem oder sanduhrförmigem Körperbau; ein fließender Satin kaschiert dabei mehr als ein steifer Stoff.

Faustregel: Ein Kleid, das an der Taille sitzt oder sich mit einem Gürtel definieren lässt, wirkt fast immer vorteilhaft – gerade bei den ansonsten weit fallenden Boho-Schnitten.

Die häufigsten Fehler – und wie du sie vermeidest

  • Zu viel auf einmal: Schlag, Muster, Plateau, Fransen und Riesenbrille zusammen wirken kostümhaft. Ein bis zwei Retro-Elemente genügen.
  • Falsche Ära erwischt: Ein taillierter Petticoat gehört in die 50er, der geometrische Minirock in die 60er. Achte auf Maxilänge, Schlag und Erdtöne, wenn du echte Kleider der 70er Jahre willst.
  • Vintage ohne Maße kaufen: Wer sich auf die Konfektionsgröße verlässt, greift oft daneben. Immer die Zentimeter vergleichen.
  • Material unterschätzt: Alte Stoffe und empfindliche Prints vertragen keine heiße Wäsche – Pflegehinweise vor dem Kauf klären.
  • Farbe verfehlt: Kühle Neon- oder Eistöne brechen den warmen Seventies-Charakter. Bleib bei erdigen, sonnigen Nuancen.

So haben wir ausgewählt

Die stylesoul-Redaktion sichtet zu jeder Saison die Retro- und Boho-Kollektionen führender Shops und filtert daraus die Kleider, die den 70er-Jahre-Stil wirklich treffen – bewertet nach Silhouette, Stoffqualität, Farb- und Musterauthentizität sowie Preis-Leistung. Wir achten dabei bewusst auf die richtige Ära: Maxilänge, Schlag, Folklore und Erdtöne statt vager „Retro"-Ware. Unsere Auswahl treffen wir redaktionell und unabhängig; über die Shop-Links erhalten wir gegebenenfalls eine Provision, das beeinflusst die Empfehlungen aber nicht. Die Produkt-Vorschläge aktualisieren wir laufend, damit du nur verfügbare Teile siehst. Dieser Guide wurde zuletzt am überarbeitet.

Kurz gesagt

Ein 70er-Jahre-Kleid erkennst du an drei Dingen: der Silhouette (Maxi, Schlag, Wickel oder Tunika), der Palette (warme Erdtöne wie Rost, Senf und Braun) und dem Dekor (Folklore-Stickerei, Paisley, florale oder psychedelische Prints). Ob Boho, Folk oder Disco – wähle die Strömung, die zu deinem Anlass passt, entscheide zwischen echtem Vintage-Original und moderner Neuauflage und setze beim Styling auf ein bis zwei klare Retro-Akzente statt aufs volle Kostüm. So trägst du die Mode der 70er Jahre für Frauen selbstbewusst und alltagstauglich – mit genau der Portion Seventies-Attitüde, die den Look ausmacht.

Weiterlesen auf Shopazin

Mehr Styling-Guides in unserer Rubrik Damen.

Du magst eine bestimmte Marke? Stöbere im Tommy Jeans-Shop.

Häufige Fragen

Wie sehen 70er-Jahre-Kleider aus?
70er-Jahre-Kleider sind meist lang und fließend, mit Schlag an Ärmeln oder Rocksaum, femininer Taillenbetonung und warmen Erdtönen wie Rostorange, Senfgelb und Braun. Typisch sind Boho- und Folklore-Details wie Stickereien und Volants sowie großflächige Muster von Paisley über Blüten bis zu psychedelischen Grafiken. Getragen wird der Look gern zu Plateau-Boots und Fransentasche.
Welche Farben sind typisch für die Mode der 70er Jahre?
Prägend sind warme, erdige Töne: Rostorange und Terrakotta, Senfgelb und Ocker, Braun und Camel sowie Avocado- und Flaschengrün. Dazu kommen verspielte Muster wie Paisley, florale Prints, Batik und psychedelische Grafiken. Kühle Neon- oder Eistöne passen dagegen nicht zum Seventies-Charakter.
Was unterscheidet 70er-Jahre-Kleider von 50er- und 60er-Mode?
Die 70er sind lässiger und erdiger: Maxilängen, Schlag und fließende Stoffe statt des taillierten Petticoat-Kleids der 50er. Vom geometrischen Mini-Mod-Look der 60er unterscheiden sie sich durch mehr Weite, Folklore-Details und warme Erdtöne. Wer auf Länge, Schlag und Farbe achtet, erkennt die richtige Ära.
Welche Schnitte gehören zu 70er-Jahre-Kleidern für Damen?
Die prägenden Schnitte sind das bodenlange Maxikleid, die Schlag-Silhouette mit Trompetenärmeln, das taillenbetonte Wickelkleid, das gerade Tunika- oder Kaftankleid sowie das verspielte Trapez- bzw. A-Linien-Kleid. Alle teilen die Vorliebe für Bewegung und Weite im Stoff.
Wo finde ich original 70er-Jahre-Kleider?
Echte Originale findest du in Vintage-Läden, auf Flohmärkten, Second-Hand-Plattformen und in Kleiderkreisel-Communities. Suche mit Kombinationen aus Ära und Schnitt wie „70er Maxikleid" oder „Paisley Kleid Vintage" und achte auf die angegebenen Maße statt auf die Konfektionsgröße, da Vintage-Größen kleiner ausfallen.
Worauf sollte ich beim Kauf von 70er-Kleidern second hand achten?
Prüfe den Zustand genau: Flecken, Löcher, Verfärbungen unter den Armen und funktionierende Reißverschlüsse. Vergleiche immer die Zentimeter-Maße mit einem gut sitzenden Kleid und frage nach Fotos bei Tageslicht. Ältere Stoffe vertragen oft nur Handwäsche oder Reinigung – die Pflege vorab klären.
Was ist besser: ein 70er-Original oder eine moderne Neuauflage?
Ein Original überzeugt durch Authentizität, besondere Stoffe und einen Nachhaltigkeits-Bonus, ist aber in Größe und Zustand eingeschränkt. Eine moderne Interpretation liefert den Look in aktuellen Größen, mit pflegeleichten Stoffen und meist günstiger. Für den Alltag ist die moderne Version praktischer, für Sammler das echte Vintage-Stück.
Wie style ich ein 70er-Jahre-Kleid modern?
Setze ein bis zwei klare Retro-Akzente statt aufs volle Kostüm: Plateau-Boots oder Blockabsätze, eine Fransen- oder Wildledertasche, dazu Goldschmuck mit warmem Ton und eine große Sonnenbrille. Bei stark gemustertem Kleid die Accessoires ruhig halten, ein uni Kleid verträgt mehr Textur und Schmuck.
Welcher 70er-Kleid-Schnitt schmeichelt meiner Figur?
Wickel- und Empire-Schnitte betonen die schmalste Stelle und umspielen Hüfte und Bauch. Ein Maxikleid mit V-Ausschnitt streckt optisch, die A-Linie umspielt die Hüfte, und ein fließendes Disco-Satinkleid schmeichelt geraden und sanduhrförmigen Figuren. Ein Kleid, das sich mit Gürtel an der Taille definieren lässt, wirkt fast immer vorteilhaft.