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Make-up-Guide

Baking Make-up: die Puder-Technik für makellosen Teint erklärt

stylesoul Redaktion10 Min. Lesezeit

Du hast den Begriff auf TikTok, YouTube oder in der Parfümerie gehört und fragst dich: Was ist Baking beim Make-up eigentlich? Kurz gesagt ist Baking eine Puder-Technik, bei der du eine großzügige Schicht loses Puder auf bestimmte Gesichtspartien aufträgst, sie einige Minuten „backen“ lässt und den Überschuss danach wieder abkehrst. Das Ergebnis ist ein besonders glatter, mattierter und langhaltender Teint – genau deshalb ist die Technik aus dem professionellen Make-up nicht mehr wegzudenken.

In diesem Guide erfährst du, wie Baking funktioniert, welches Puder du dafür brauchst, wie du die Technik Schritt für Schritt anwendest, worauf du bei Concealer und verschiedenen Hauttypen achten solltest und welche Fehler du dir sparst. Alle Empfehlungen sind redaktionell ausgewählt.

Die kurze Antwort

Baking ist eine Make-up-Technik, bei der du nach Foundation und Concealer eine dicke Schicht loses, transluzentes Puder auf Partien wie Unteraugen, Kinn und Stirn aufträgst, es 5 bis 10 Minuten durch die Körperwärme „backen“ lässt und den Überschuss danach mit einem großen Pinsel abkehrst. So setzt sich das Make-up fest, feine Linien werden geglättet und der Teint bleibt stundenlang matt und verwischt nicht. Am besten funktioniert Baking mit fein gemahlenem, farblosem Puder und eher bei normaler bis fettiger Haut.

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Was ist Baking beim Make-up?

Baking im Make-up bezeichnet eine Technik, bei der du eine großzügige Menge losen Puders auf bestimmte Gesichtspartien aufträgst und dort einige Minuten einwirken lässt, bevor du den Überschuss wieder abkehrst. Der Name kommt aus dem Englischen „to bake“ (backen): Die Körperwärme unter dem Puder lässt dein darunterliegendes Make-up regelrecht „durchgaren“ und sich fest mit der Haut verbinden. Die Frage was ist baken meint genau dasselbe – es ist nur die eingedeutschte Schreibweise für Baking.

Ursprünglich stammt die Methode aus dem Drag- und Bühnen-Make-up, wo ein besonders ebenmäßiger, langhaltender Teint unter heißen Scheinwerfern gefragt ist. Über Beauty-Videos wurde die Technik massentauglich. Der Effekt: Feine Linien und Poren werden optisch geglättet, der Teint wirkt makellos mattiert, und dein Make-up hält deutlich länger, ohne sich in Fältchen abzusetzen oder zu verlaufen. Gerade unter den Augen entsteht so ein heller, aufgeweckter Bereich – ideal, wenn du zusätzlich mit Concealer arbeitest.

Wichtig zu wissen: Baking ist eine intensive Technik. Für den Alltag reicht oft ein dezenteres Fixieren, während Baking seine Stärke bei Fotos, Events und langen Tagen ausspielt. Wie es genau geht, welches Puder du brauchst und für wen es sich lohnt, klären wir jetzt Schritt für Schritt.

Was ist Baking Powder – und welches Puder brauchst du?

Hier lauert das größte Missverständnis: Baking Powder im Make-up-Sinn hat nichts mit Backpulver aus der Küche zu tun. Wenn in Beauty-Videos von baking powder make up die Rede ist, meint das schlicht ein loses Fixierpuder (englisch „setting powder“), das zum Baking verwendet wird. Die Frage baking powder make up wofür beantwortet sich damit von selbst: Es dient dazu, das Make-up zu fixieren und zu mattieren – nicht zum Backen im Ofen.

Wenn du dich fragst baking welches puder am besten geeignet ist, achte auf drei Eigenschaften: Das Puder sollte lose (nicht gepresst), fein gemahlen und idealerweise transluzent, also farblos, sein. Ein transluzentes Puder legt keinen zusätzlichen Farbton auf und eignet sich für fast jeden Hautton. Es gibt Baking Powder aber auch getönt, was bei sehr dunklen Hauttönen einen grauen Schleier („Flashback“ auf Fotos) verhindert.

Die folgende Übersicht zeigt dir die gängigen Puder-Typen für baking powder kosmetik und wofür sie taugen:

Puder-TypEigenschaftAm besten geeignet für
Loses transluzentes Puderfarblos, sehr fein, mattierendder Klassiker fürs Baking, fast jeder Hautton
Loses getöntes Puderleichte Deckung, farblich abgestimmtmittlere bis dunkle Hauttöne, gegen Flashback
Gepresstes Puderkompakt, fürs NachpudernTouch-ups unterwegs, nicht ideal fürs Baking
HD-/Foto-Puderultrafein, unsichtbarFotos, Events, Nahaufnahmen

Kurz: Fürs klassische Baking greifst du zu einem losen, transluzenten Puder. Gepresstes Puder ist eher zum diskreten Nachpudern gedacht und lässt sich nicht so sauber abkehren.

Der Edit

Lose Puder fürs Baking

Fein gemahlene, transluzente Fixierpuder – die Basis für einen glatten, mattierten Teint.

Baking Schritt für Schritt: so gelingt die Technik

So wendest du make up baking sauber an. Plane ein paar Minuten mehr ein als bei deiner Alltagsroutine – das Warten gehört zur Technik dazu.

  1. Basis auftragen: Beginne mit gepflegter Haut, Primer und deiner Foundation wie gewohnt. Die Haut sollte gut vorbereitet sein, damit sich das Puder nicht in trockenen Stellen absetzt.
  2. Concealer setzen: Trage Concealer unter den Augen, um Mund und auf Partien auf, die du aufhellen möchtest. Verblende ihn nur leicht – der Feinschliff kommt später.
  3. Puder großzügig auftragen: Nimm mit einem feuchten Make-up-Schwämmchen oder einem Pinsel reichlich loses Puder auf und drücke es dick auf die Partien: Unteraugen, Kinn, Nasenrücken, Stirnmitte und ggf. Wangenknochen. Es darf ruhig sichtbar weiß aufliegen.
  4. Backen lassen: Lass das Puder 5 bis 10 Minuten einwirken. In dieser Zeit „backt“ die Körperwärme das Make-up fest. Nutze die Wartezeit, um Augen oder Lippen zu schminken.
  5. Abkehren: Kehre den Überschuss mit einem großen, flauschigen Puderpinsel vorsichtig ab. Wische nach außen, nicht reibend. Zurück bleibt ein mattierter, langhaltender Teint.
  6. Finish: Optional ein Setting-Spray darüber, das nimmt der Haut den letzten pudrigen Look und lässt alles frischer wirken.

Diese Tabelle fasst zusammen, welches Produkt in welchem Schritt zum Einsatz kommt:

SchrittProduktZweck
1. BasisPrimer & Foundationebenmäßige Grundierung
2. AufhellenConcealerAugenringe & Partien aufhellen
3. Auftragenloses transluzentes Puder + Schwämmchendicke Baking-Schicht
4. WartenMake-up fixiert sich (5–10 Min.)
5. Abkehrengroßer PuderpinselÜberschuss entfernen
6. FinishSetting-Sprayfrisches, langhaltendes Ergebnis

Tipp: Ein leicht angefeuchtetes Schwämmchen nimmt mehr Puder auf und drückt es präziser an als ein trockener Pinsel – das ist der Trick für ein besonders sauberes Baking-Ergebnis.

Baking-Make-up-Produkte: was du wirklich brauchst

Du brauchst kein ganzes Regal, um mit Baking zu starten. Die baking make up produkte, die wirklich zählen, sind überschaubar:

  • Loses Fixierpuder (transluzent): das Herzstück. Achte auf eine feine Textur, die nicht in Fältchen kriecht.
  • Feuchtes Make-up-Schwämmchen: zum präzisen, dichten Auftragen des Puders.
  • Großer, flauschiger Puderpinsel: zum sanften Abkehren des Überschusses.
  • Concealer: für die aufgehellten Partien unter dem Baking.
  • Setting-Spray (optional): für ein frisches Finish und noch mehr Halt.

Wenn du in eine Parfümerie gehst und dich fragst, welches Produkt sich als baking powder makeup eignet, orientiere dich an der Bezeichnung „loses Puder“ oder „loose setting powder“ – das ist im deutschsprachigen wie im englischsprachigen Raum dasselbe. Marken bewerben es teils direkt als „Baking Powder“. Für pflegende Basics rund um den Teint findest du mehr in unserer Rubrik Pflege für Damen.

Der Edit

Concealer & Pinsel fürs Baking

Concealer zum Aufhellen und die passenden Werkzeuge zum Auftragen und Abkehren.

Concealer & Baking-Technik: der Trick für wache Augen

Am häufigsten wird Baking über dem Concealer unter den Augen eingesetzt – die concealer baking technik ist quasi das Paradebeispiel. Der Grund: Genau hier wandert Make-up im Lauf des Tages gern in feine Fältchen. Das Baking „versiegelt“ den Concealer, hält ihn an Ort und Stelle und hellt den Bereich zusätzlich auf.

So gehst du vor: Trage den Concealer in einem umgekehrten Dreieck unter dem Auge auf, verblende ihn sanft und pudere dann direkt darüber dick nach. Nach der Einwirkzeit kehrst du ab. Das Ergebnis ist ein heller, glatter Unteraugenbereich, der den ganzen Tag hält. Wichtig bei trockener Haut um die Augen: Nicht zu viel Puder verwenden und die Partie vorher gut mit Augencreme vorbereiten, sonst kann es betont trocken wirken.

Neben den Augen eignet sich die Technik auch, um deine Highlight-Zonen zu betonen: entlang des Nasenrückens, auf dem Amorbogen über der Oberlippe und auf den oberen Wangenknochen. So kombinierst du Baking direkt mit einem dezenten Contouring-Effekt.

Für welchen Hauttyp eignet sich Baking?

Baking ist nicht für jede Haut gleich gut geeignet. Weil die Technik stark mattiert, spielt sie ihre Stärken bei öliger und Mischhaut aus – und braucht bei trockener Haut mehr Fingerspitzengefühl.

  • Normale bis fettige Haut: ideal. Das Puder nimmt überschüssigen Glanz auf und hält den Teint stundenlang matt.
  • Mischhaut: gut – konzentriere das Baking auf die T-Zone (Stirn, Nase, Kinn) und lass trockene Wangen aus.
  • Trockene Haut: mit Vorsicht. Puder kann trockene Stellen betonen. Gut pflegen, sparsamer pudern und mit Setting-Spray abschließen.
  • Reife Haut: dezent einsetzen – zu viel Puder kann sich in Fältchen absetzen. Eine dünne Schicht und feines Puder sind hier der Schlüssel.

Grundsätzlich gilt: Eine gut gepflegte, mit Feuchtigkeit versorgte Haut ist die beste Basis für jedes Puder-Make-up. Wenn du zu Hautproblemen, Reizungen oder anhaltender Trockenheit neigst, lass das dermatologisch abklären, bevor du zu intensiven Techniken greifst. Passende Feuchtigkeitspflege als Basis findest du in unserer Rubrik Pflege für Damen.

Setting vs. Baking: was ist der Unterschied?

Beide Techniken nutzen loses Puder, um Make-up zu fixieren – der Unterschied liegt in Menge und Einwirkzeit. Beim Setting pudert du eine dünne, unsichtbare Schicht auf und arbeitest sofort weiter. Beim Baking trägst du dick auf, lässt einwirken und kehrst ab. Diese Gegenüberstellung hilft dir bei der Wahl:

KriteriumSettingBaking
Puder-Mengedünn, unsichtbardick, sichtbar
Einwirkzeitkeine5–10 Minuten
Ergebnisnatürlich, leicht mattstark matt, glatt
Zeitaufwandgeringhöher
Ideal fürAlltag, schneller LookEvents, Fotos, langer Tag

Für den Alltag reicht meist Setting. Baking lohnt sich, wenn du besonders langen Halt und einen makellosen, mattierten Teint brauchst – etwa bei Hochzeiten, Fotoshootings oder einer langen Party.

Die häufigsten Fehler beim Baking – und wie du sie vermeidest

  • Zu wenig Einwirkzeit: Wer gleich abkehrt, verschenkt den Effekt. Gib dem Puder die vollen 5 bis 10 Minuten.
  • Falsches Puder: Gepresstes Puder lässt sich nicht sauber abkehren. Nimm loses, feines Puder.
  • Trockene Haut ignoriert: Ohne Pflege setzt sich Puder in trockenen Stellen ab. Vorher gut mit Feuchtigkeit versorgen.
  • Zu grob abgekehrt: Kräftiges Reiben verwischt das Make-up. Mit einem großen, weichen Pinsel sanft nach außen kehren.
  • Flashback auf Fotos: Manche transluzente Puder erzeugen bei Blitzlicht einen weißen Schleier. Auf dunklen Hauttönen lieber ein getöntes oder HD-Puder wählen.
  • Baking im Alltag übertreiben: Für jeden Tag ist die Technik oft zu viel – nutze sie gezielt für besondere Anlässe.

Bei anhaltenden Hautreizungen, Rötungen oder ausgeprägter Trockenheit solltest du auf intensive Puder-Techniken verzichten und die Ursache dermatologisch abklären lassen.

Der Edit

Setting-Sprays & Finish-Produkte

Für ein frisches, langhaltendes Finish nach dem Abkehren.

So haben wir ausgewählt

Die stylesoul-Redaktion sichtet regelmäßig die Teint- und Puder-Sortimente führender Beauty-Händler und filtert daraus die Produkte, die sich fürs Baking wirklich eignen – nach Textur, Feinheit des Puders, Ergiebigkeit und Preis-Leistung. Wir wählen redaktionell und unabhängig aus; über die Shop-Links erhalten wir ggf. eine Provision, das beeinflusst unsere Auswahl aber nicht. Unsere Empfehlungen aktualisieren wir laufend, damit du nur verfügbare Produkte siehst. Dieser Ratgeber wurde zuletzt am überarbeitet. Er ersetzt keine dermatologische Beratung – bei anhaltenden Hautbeschwerden wende dich bitte an eine Hautärztin oder einen Hautarzt.

Kurz gesagt

Baking ist die Make-up-Technik, mit der du über einer dicken Schicht losen Puders einen besonders glatten, mattierten und langhaltenden Teint erzielst. Du brauchst dafür vor allem ein feines, transluzentes Fixierpuder (das gemeinte „Baking Powder“), ein feuchtes Schwämmchen und einen großen Pinsel zum Abkehren. Trage es nach Foundation und Concealer auf, lass es 5 bis 10 Minuten einwirken und kehre den Überschuss ab. Am besten funktioniert die Technik bei normaler bis fettiger Haut und bei besonderen Anlässen – für den Alltag reicht oft ein dezentes Setting.

Häufige Fragen

Was ist Baking beim Make-up?
Baking ist eine Make-up-Technik, bei der du nach Foundation und Concealer eine dicke Schicht loses, transluzentes Puder auf Partien wie Unteraugen, Kinn und Stirn aufträgst, es 5 bis 10 Minuten durch die Körperwärme einwirken lässt und den Überschuss danach abkehrst. So setzt sich das Make-up fest und der Teint bleibt lange matt und glatt.
Was ist baken bzw. was ist der Unterschied zu Baking?
Baken ist einfach die eingedeutschte Schreibweise von Baking und meint exakt dieselbe Technik. Ob du baken oder Baking sagst, macht keinen Unterschied – gemeint ist das Einwirken einer Puderschicht zum Fixieren des Make-ups.
Was ist Baking Powder im Make-up?
Baking Powder im Make-up-Sinn ist ein loses Fixierpuder, das zum Baking verwendet wird – es hat nichts mit dem Backpulver aus der Küche zu tun. Am besten eignet sich ein fein gemahlenes, transluzentes (farbloses) Puder.
Wofür braucht man Baking Powder Make-up?
Es dient dazu, das Make-up zu fixieren und zu mattieren. Das Puder lässt den Teint glatter wirken, glättet feine Linien optisch und sorgt dafür, dass Foundation und Concealer den ganzen Tag halten, ohne zu verlaufen oder sich in Fältchen abzusetzen.
Welches Puder eignet sich zum Baking?
Ein loses, fein gemahlenes und idealerweise transluzentes Fixierpuder. Gepresstes Puder lässt sich nicht so sauber abkehren. Auf dunklen Hauttönen kann ein getöntes oder HD-Puder sinnvoll sein, um einen weißen Schleier auf Fotos zu vermeiden.
Wie lange muss Baking einwirken?
In der Regel 5 bis 10 Minuten. In dieser Zeit „backt“ die Körperwärme das darunterliegende Make-up fest. Kehrst du zu früh ab, ist der Halt- und Mattierungseffekt geringer.
Wie funktioniert die Concealer-Baking-Technik?
Du trägst Concealer in einem umgekehrten Dreieck unter dem Auge auf, verblendest ihn leicht und pudert direkt darüber dick nach. Nach 5 bis 10 Minuten kehrst du das überschüssige Puder ab. Das versiegelt den Concealer und hellt den Unteraugenbereich auf.
Für welchen Hauttyp ist Baking geeignet?
Am besten für normale bis fettige Haut und Mischhaut, weil das Puder Glanz aufnimmt und stark mattiert. Bei trockener oder reifer Haut solltest du sparsamer pudern, gut pflegen und mit Setting-Spray abschließen, damit sich das Puder nicht in Fältchen absetzt.
Was ist der Unterschied zwischen Setting und Baking?
Beim Setting pudert du eine dünne, unsichtbare Schicht auf und arbeitest sofort weiter – das ist ideal für den Alltag. Beim Baking trägst du dick auf, lässt 5 bis 10 Minuten einwirken und kehrst ab – das gibt maximalen Halt und eine starke Mattierung für Events und Fotos.
Ist Baking für den Alltag zu viel?
Oft ja. Baking ist eine intensive Technik, die ihre Stärken bei langen Tagen, Fotos und Events ausspielt. Für den Alltag reicht meist ein dezentes Setting mit einer dünnen Puderschicht.