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Amd Grafikkarten Vergleich

AMD hat sich in den letzten Jahren mit der Radeon-RX-Serie eindrucksvoll zurückgemeldet und bietet heute Grafikkarten für jedes Budget — vom Einstieg für unter 150 Euro bis hin zu High-End-Karten jenseits der 700-Euro-Marke. Doch welche ist die beste AMD Grafikkarte 2020 für deinen konkreten Anwendungsfall? Dieser Vergleich bringt Licht ins Dunkel. Die RDNA-Architektur, die AMD 2019 mit der RX 5700-Serie eingeführt hat, markiert einen Wendepunkt: Erstmals war Team Rot in der Mittelklasse wieder ernsthaft konkurrenzfähig zu Nvidia. Wer auf der Suche nach der besten Radeon Grafikkarte 2020 ist, findet heute eine gut sortierte Produktpalette: Die RX 5700 XT liefert 1440p-Gaming auf hohem Niveau, die RX 5600 XT ist die effiziente 1080p-Alternative, und ältere Karten wie die RX 580 oder RX 590 sind als günstige Gebrauchtkauf-Option weiterhin relevant. Dieser Ratgeber richtet sich an PC-Spieler, Content-Creator und alle, die ihre Grafikkarte online kaufen oder bestellen möchten und dabei auf ein gutes Preis-Leistungs-Verhältnis achten. Wir zeigen dir im Vergleich, welche Modelle in welcher Preisklasse überzeugen, welche technischen Specs wirklich zählen und welche Karte zu deinem Spielverhalten passt. Die Daten basieren auf Herstellerangaben, Fachpresse-Tests (u. a. ComputerBase, GameStar, Tom's Hardware) sowie aktuellen Marktpreisen im deutschen Handel. Ob du ein Upgrade von einer älteren Karte planst, einen Neurechner zusammenstellst oder schlicht die beste AMD Grafikkarte 2019 mit aktuellen Modellen vergleichen möchtest — hier findest du alle Informationen, die du für eine fundierte Kaufentscheidung brauchst.

Kurz beantwortet

Die beste AMD Grafikkarte 2020 für die meisten Spieler ist die Radeon RX 5700 XT: Sie liefert flüssiges 1440p-Gaming bei 60-100 fps, kostet im Handel ca. 380-430 Euro und übertrifft Nvidias RTX 2060 Super in mehreren Benchmarks. Wer ein günstigeres 1080p-Modell sucht, greift zur RX 5600 XT (ca. 260-300 Euro). Für reines Einstiegs-Gaming reicht die RX 5500 XT ab ca. 140 Euro. AMD bietet mit der RDNA-Architektur erstmals seit Jahren wieder eine vollständig konkurrenzfähige Mittelklasse.

AMD Grafikkarten Vergleich 2020 — Top-Modelle mit Specs und Preisen

ModellArchitekturShaderVRAMBoost-TaktTDP (Watt)Ziel-AuflösungPreis ca.
Sapphire Nitro+ RX 5700 XTRDNA (7 nm)25608 GB GDDR61905+ MHz225 W1440p430-460 Euro
MSI Gaming X RX 5700 XTRDNA (7 nm)25608 GB GDDR61905 MHz225 W1440p400-430 Euro
PowerColor Red Devil RX 5700 XTRDNA (7 nm)25608 GB GDDR61905 MHz225 W1440p400-420 Euro
ASUS ROG Strix RX 5700 XTRDNA (7 nm)25608 GB GDDR61925 MHz225 W1440p450-490 Euro
XFX Thicc III RX 5700 XTRDNA (7 nm)25608 GB GDDR61905 MHz225 W1440p390-410 Euro
MSI Mech OC RX 5600 XTRDNA (7 nm)23046 GB GDDR61750 MHz150 W1080p270-300 Euro
PowerColor Red Dragon RX 5600 XTRDNA (7 nm)23046 GB GDDR61750 MHz150 W1080p260-280 Euro
ASUS Dual RX 5500 XT 8 GBRDNA (7 nm)14088 GB GDDR61845 MHz130 W1080p150-190 Euro
Sapphire Pulse RX 580 8 GBPolaris (14 nm)23048 GB GDDR51366 MHz185 W1080p120-170 Euro
Gigabyte RX 590 Gaming 8 GBPolaris+ (12 nm)23048 GB GDDR51545 MHz225 W1080p160-200 Euro

Aktuelle Auswahl zu beste amd grafikkarte 2020

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AMD Grafikkarten 2020: Die aktuelle Produktpalette im Überblick

Mit der Einführung der RDNA-Architektur (Radeon DNA) hat AMD die Effizienz seiner Grafikchips im Vergleich zur Vorgänger-Architektur GCN um bis zu 50 Prozent pro Watt gesteigert. Das schlägt sich direkt in besseren Benchmark-Ergebnissen und niedrigeren Temperaturen nieder.

Die aktuelle Radeon-RX-5000-Serie bildet im Jahr 2020 das Herzstück des AMD-Lineups. An der Spitze steht die RX 5700 XT mit dem Navi-10-Chip, 2560 Stream-Prozessoren, 8 GB GDDR6-Speicher auf 256-Bit-Interface und einer Boost-Taktrate von bis zu 1905 MHz. Darunter rangiert die RX 5700 (non-XT) mit denselben 8 GB GDDR6, aber leicht reduzierten Shadern und niedrigerem Takt.

Die RX 5600 XT adressiert die 1080p-Mittelklasse: 6 GB GDDR6, 2304 Shader, Boost bis 1750 MHz. Dank eines BIOS-Updates, das Hersteller wie Sapphire und MSI kurz vor dem Launch ausgerollt haben, erreicht die Karte Speicherbandbreiten von bis zu 336 GB/s — fast auf dem Niveau der RX 5700.

Noch eine Stufe darunter arbeitet die RX 5500 XT, erhältlich mit 4 oder 8 GB GDDR6. Die 8-GB-Variante ist für zukünftige Spiele-Anforderungen die sinnvollere Wahl, da mehrere Titel bereits jetzt über 4 GB VRAM beanspruchen.

Parallel dazu existiert noch die ältere Polaris-Generation (GCN 4): RX 580 (8 GB GDDR5) und RX 590 (8 GB GDDR5). Diese Karten basieren auf der 14-nm-Fertigung, sind weniger effizient, aber als Neuware oder Gebrauchtkauf zu deutlich günstigeren Preisen erhältlich und für 1080p-Gaming bei mittleren bis hohen Details weiterhin brauchbar.

Wer die beste AMD Grafikkarte 2017 sucht, stößt auf die RX Vega 64 und RX Vega 56 — leistungsstarke, aber auch stromhungrige High-End-Karten, die inzwischen von der RX 5700 XT überholt wurden. Als Gebrauchtkauf sind sie dennoch interessant, wenn der Preis stimmt.

RDNA-Architektur: Was steckt technisch hinter den neuen Radeon-Karten?

Die RDNA-Architektur (auch Navi-Architektur genannt) löst 2019/2020 das langjährige GCN-Design ab und bringt fundamentale Verbesserungen auf mehreren Ebenen. Wer die beste AMD Grafikkarte 2019 oder 2020 sucht, sollte die technischen Unterschiede kennen.

Kernstück von RDNA ist die neue Compute Unit (CU), die jetzt 64 Stream-Prozessoren statt vormals 64 enthält, aber mit einem deutlich höheren IPC (Instructions per Clock) arbeitet. AMD beziffert den IPC-Gewinn auf rund 25 Prozent gegenüber GCN. Kombiniert mit höheren Boost-Taktraten (RX 5700 XT: bis 1905 MHz vs. RX Vega 64: bis 1630 MHz) ergibt das spürbar mehr Gaming-Performance.

Der neue GDDR6-Speicher ersetzt GDDR5 und HBM2: Die RX 5700 XT erreicht eine Speicherbandbreite von 448 GB/s, was deutlich über den 256 GB/s der RX 580 liegt. Für Spiele mit hohen Texturauflösungen ist das ein messbarer Vorteil.

Als erster AMD-Desktop-Chip nutzt Navi 10 PCIe 4.0 — allerdings ist der praktische Spieleleistungs-Gewinn gegenüber PCIe 3.0 aktuell gering. Der Vorteil wird vor allem bei NVMe-SSDs und zukünftigen Workloads relevant.

Die 7-nm-Fertigung bei TSMC macht RDNA deutlich effizienter: Die RX 5700 XT hat ein TDP von 225 Watt, die ältere RX Vega 64 benötigte hingegen bis zu 295 Watt bei vergleichbarer oder sogar niedrigerer Rasterizer-Leistung.

Ein Kritikpunkt bleibt: AMD bietet bei der RX-5000-Serie kein Hardware-Raytracing und keine dedizierte KI-Beschleunigung. Nvidia führt RTX-Features seit der Turing-Generation (RTX 2000-Serie). Für reine Rasterizer-Leistung pro Euro ist AMD jedoch 2020 konkurrenzfähiger denn je.

Beste AMD Grafikkarte 2020: Die Top-Modelle im direkten Vergleich

Wer die beste AMD Grafikkarten 2020 sucht, hat je nach Budget mehrere starke Optionen. Hier sind die wichtigsten Modelle mit ihren Kernspezifikationen und Praxiswerten.

RADEON RX 5700 XT — ca. 380-430 Euro: Das Flaggschiff der RDNA-1-Generation ist die klare Empfehlung für 1440p-Gaming. In Titeln wie Shadow of the Tomb Raider, The Witcher 3 (Ultra, 1440p) erreicht sie 75-95 fps. Partnerdesigns von Sapphire (Nitro+ RX 5700 XT), MSI (Gaming X RX 5700 XT) und ASUS (ROG Strix RX 5700 XT) bieten bessere Kühlung und höhere Werks-Overclocks als die AMD-Referenzversion. Die Sapphire Nitro+ gilt laut ComputerBase-Test als lautestes, aber auch kühlstes Partnerdesign.

RADEON RX 5700 — ca. 310-360 Euro: Etwa 10-12 Prozent langsamer als die XT-Variante, aber in derselben Preisklasse. Das Preis-Leistungs-Verhältnis ist nicht optimal; für den geringen Aufpreis zur 5700 XT lohnt sich das Upgrade meist.

RADEON RX 5600 XT — ca. 260-300 Euro: Die beste Wahl für 1080p-Gaming mit hohen Details. In Full-HD-Titeln liegt sie gleichauf mit Nvidias RTX 2060. Modelle von PowerColor (Red Dragon RX 5600 XT) und XFX (Thicc III RX 5600 XT) sind preislich attraktiv.

RADEON RX 5500 XT 8 GB — ca. 140-190 Euro: Solide 1080p-Einstiegskarte für ältere und weniger anspruchsvolle Titel. In neueren AAA-Spielen stößt sie auf mittlere Details an Grenzen. Die 8-GB-Variante ist klar der 4-GB-Version vorzuziehen.

RADEON RX 580 8 GB — ca. 120-180 Euro (Neuware/refurbished): Ältere, aber bewährte Polaris-Karte. Für 1080p bei mittleren Details oder als Zweit-PC-Karte noch interessant. Stromverbrauch (TDP 185 W) und Wärmeentwicklung sind höher als bei RDNA-Karten.

Die beste Radeon Grafikkarte 2020 für das beste Preis-Leistungs-Verhältnis ist nach aktuellem Marktstand die RX 5600 XT, sofern du primär in Full HD spielst — und die RX 5700 XT, wenn du auf 1440p oder höhere Bildwiederholraten setzt.

AMD vs. Nvidia 2020: Wo steht Radeon im Wettbewerb?

Die Frage AMD oder Nvidia ist 2020 nuancierter als noch 2017 oder 2018. Während Nvidia in der oberen Mittelklasse und im High-End-Segment mit den RTX-2000-Karten (und ab September 2020 den RTX-3000-Karten) klar führt, hat AMD in der Mittelklasse erheblich aufgeholt.

DIREKT-VERGLEICH nach Preisklasse:

Unter 200 Euro: AMD RX 5500 XT 8 GB vs. Nvidia GTX 1650 Super. Die GTX 1650 Super ist in diesem Segment oft günstiger und vergleichbar schnell; ein klarer AMD-Vorteil fehlt hier.

250-300 Euro: AMD RX 5600 XT vs. Nvidia RTX 2060. Bei reiner Rasterizer-Leistung liegen beide gleichauf. Die RTX 2060 bietet aber Hardware-Raytracing und DLSS 2.0 — beides Features, die AMD-Karten fehlen.

380-430 Euro: AMD RX 5700 XT vs. Nvidia RTX 2070 Super. In Rasterizer-Benchmarks liegt die 5700 XT auf Augenhöhe oder sogar leicht vorne, kostet aber weniger. Ohne Raytracing-Anforderung ist die 5700 XT das bessere Angebot.

Über 500 Euro: Hier fehlt AMD 2020 ein Gegenangebot zur RTX 2080 Super oder RTX 2080 Ti. Die RX 5700 XT ist das aktuelle Topmodell im Desktop-Segment; ein direkter Konkurrent zur RTX 2080 fehlt.

Für Software-Nutzer ist das Ökosystem relevant: Nvidia CUDA wird von vielen professionellen Anwendungen (Adobe Premiere, DaVinci Resolve mit bestimmten Plugins, Blender CUDA) bevorzugt. AMD setzt auf OpenCL und ROCm — OpenCL ist breit unterstützt, ROCm (Linux) erst in der Entwicklung. Für reine Spieler spielt das in der Regel keine Rolle.

Fazit: Wer keine Raytracing-Anforderungen hat und bis 430 Euro budget, bekommt mit der besten AMD Grafikkarte 2020 ein ausgezeichnetes Preis-Leistungs-Paket.

Partnerdesigns: Welcher Hersteller baut die beste Radeon-Karte?

AMD liefert nur den Grafikchip und eine Referenz-Platine. Die meisten Käufer kaufen online jedoch ein sogenanntes Partnerdesign (AIB = Add-In Board), das ein Hersteller wie Sapphire, MSI, ASUS, Gigabyte, PowerColor oder XFX mit eigenem PCB, eigenem Kühler und oft höherem Werks-Takt fertigt. Die Wahl des Designs kann bis zu 10 Grad Celsius Temperaturunterschied und 5-10 Prozent mehr Performance bedeuten.

SAPPHIRE NITRO+: Gilt in Fachkreisen durchgängig als Premium-Linie. Die Nitro+ RX 5700 XT besticht durch einen massiven Triple-Fan-Kühler, hochwertiges PCB mit 12+2-Phasen-Spannungsversorgung und einen serienmäßigen OC-Modus mit 1905+ MHz Boost. Preis: ca. 430-460 Euro.

MSI GAMING X: Solides Mittelfeld-Partnerdesign mit dem bewährten Twin-Frozr-7-Kühler (zwei Lüfter). Die MSI RX 5700 XT Gaming X ist leiser als die Nitro+ bei etwas höheren Temperaturen (ca. 77 Grad Celsius Hotspot). Preis: ca. 400-430 Euro.

ASUS ROG STRIX: Premium-Linie von ASUS, dreifach belüftet, hervorragendes PCB. Die ASUS ROG Strix RX 5700 XT gehört zu den besten Partnerdesigns, ist aber auch das teuerste: ca. 450-490 Euro.

ASUS DUAL: Günstigere ASUS-Linie mit zwei Lüftern. Gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für die RX 5500 XT und 5600 XT.

POWERCOLOR RED DEVIL: Sehr beliebte Alternative zur Nitro+. Der PowerColor Red Devil RX 5700 XT bietet Triple-Fan-Kühlung zu ca. 400-420 Euro.

XFX THICC III: Günstigstes Premium-Design, oft 10-20 Euro unter der Konkurrenz. Kühlung und PCB sind solide, das Produkt aber weniger verbreitet im deutschen Handel.

Empfehlung: Für die RX 5700 XT lohnt sich das Sapphire Nitro+ oder PowerColor Red Devil. Für die RX 5600 XT und 5500 XT reicht ein günstigeres Dual-Fan-Design von ASUS Dual oder MSI Mech OC vollkommen aus.

Für wen lohnt sich amd grafikkarten vergleich?

Für ambitionierte 1440p-Spieler

Wer auf einem 1440p-Monitor mit 144 Hz oder zumindest 75 Hz flüssig spielen möchte, kommt an der RX 5700 XT kaum vorbei. In Kombination mit einem Ryzen 5 3600 oder Intel Core i5-10600K liefert sie in fast allen aktuellen AAA-Titeln mehr als 60 fps auf hohen bis maximalen Details. Das Sapphire Nitro+ oder PowerColor Red Devil-Design sorgt dabei für niedrige Temperaturen auch bei langen Sessions. Budget: ca. 380-460 Euro für die GPU.

Für 1080p-Einsteiger und Budget-Spieler

Wer einen Gaming-PC unter 600 Euro Gesamtbudget aufbaut oder ein älteres System günstig upgraden möchte, ist mit der RX 5500 XT 8 GB oder der RX 580 8 GB gut bedient. Die 5500 XT ist dabei die energieeffizientere und zukunftssicherere Wahl (RDNA, 7 nm, 8 GB GDDR6). Die RX 580 ist günstiger, aber weniger effizient und langfristig weniger zukunftssicher. Beide reichen für 1080p/60fps in aktuellen Titeln auf hohen Details.

Für Esports- und Competitive-Gamer

In Titeln wie CS:GO, Valorant, Apex Legends oder Overwatch sind hohe Bildwiederholraten (144 Hz, 240 Hz) das Ziel — und weniger hohe Grafikdetails. Hier reicht die RX 5600 XT für stabile 144+ fps in 1080p ohne Probleme. Wer auf 240-Hz-Monitore setzt, braucht die RX 5700 XT oder höher. AMD bietet mit Radeon Anti-Lag eine Funktion zur Reduzierung des Input-Lags in DirectX-9- und DirectX-11-Spielen — ein konkreter Vorteil für Competitive-Spieler.

Für Streamer und Content-Creator

Ambitionierte Streamer profitieren von einer starken GPU doppelt: erstens für die Spieleleistung, zweitens für den Hardware-Encoder. AMDs VCE (Video Codec Engine) in der RX 5700 XT liefert gute H.264/H.265-Qualität für Twitch und YouTube. Nvidia NVEnc (Turing) ist in der Qualität noch etwas besser, aber der Unterschied ist für die meisten Streamer nicht wahrnehmbar. Wer parallel Videobearbeitung in Adobe Premiere oder DaVinci Resolve betreibt, profitiert von den 8 GB VRAM der 5700 XT für höhere Auflösungen.

Für Nutzer älterer Systeme (Upgrade-Szenario)

Ein häufiges Szenario: Ein bestehender PC mit Core i7-4790K oder Ryzen 5 1600 soll durch eine neue GPU sinnvoll aufgewertet werden. Hier ist die RX 5600 XT die ideale Wahl: Sie ist nicht zu stark (kein GPU-Bottleneck bei älteren CPUs in 1080p), effizient genug für ältere Netzteile ab 500 Watt und kommt mit einem 8-Pin-PCIe-Anschluss aus. Eine RX 5700 XT kann bei sehr alten CPUs in einigen Titeln CPU-gebottleneckt sein — hier lohnt sich ein Benchmark-Vergleich vorab.

Für Home-Office und Multimedia-Nutzer

Wer den PC primär für Office, Videostreaming (Netflix, YouTube in 4K), gelegentliches Gaming und möglicherweise einen Multi-Monitor-Aufbau nutzt, braucht keine High-End-GPU. Die RX 5500 XT 8 GB liefert 4K-Videoplayback, unterstützt bis zu vier Displays gleichzeitig und ist dank RDNA-Architektur effizient im Idle-Betrieb (ca. 6-8 Watt). Als reine Multimedia-Karte ist sie bei ca. 150 Euro eine solide Investition — wer nur Office und Netflix nutzt, kann sogar auf die integrierte Grafikeinheit moderner AMD-Ryzen-Prozessoren (Ryzen 5 4600G, Ryzen 7 4700G) setzen.

AMD Grafikkarten Preisklassen 2020 im Überblick

PreisklassePreisspanneEmpfohlenes ModellAuflösung / FPS-ZielFür wen geeignet
Einstieg120-200 EuroASUS Dual RX 5500 XT 8 GB / Sapphire Pulse RX 580 8 GB1080p / 60 fpsGelegenheitsspieler, ältere Titel, Office
Mittelklasse250-320 EuroPowerColor Red Dragon RX 5600 XT1080p / 100+ fps1080p-Spieler, Esports, Streaming-Einsteiger
Obere Mittelklasse380-460 EuroSapphire Nitro+ RX 5700 XT / MSI Gaming X RX 5700 XT1440p / 75+ fpsAnspruchsvolle Spieler, High-FPS-1080p, Content-Creator
High-End (Gebraucht)200-280 EuroAMD Radeon RX Vega 64 (Gebraucht)1440p / 60 fpsBudget-bewusste Power-User, kein Neuware-Aufpreis

Benchmarks und Spieleleistung: Was leisten AMD-Karten in der Praxis?

Benchmark-Zahlen aus der Fachpresse (Tom's Hardware, ComputerBase, Eurogamer/Digital Foundry) geben ein realistisches Bild. Alle Werte beziehen sich auf einen Test-PC mit AMD Ryzen 7 3700X oder Intel Core i9-9900K, 16 GB DDR4-3200 und Windows 10.

BESTEHENDE AAA-SPIELE (1080p, Highest/Ultra): - RX 5700 XT: The Witcher 3 ca. 115 fps, Shadow of the Tomb Raider ca. 105 fps, Red Dead Redemption 2 ca. 80 fps - RX 5600 XT: The Witcher 3 ca. 100 fps, Shadow of the Tomb Raider ca. 95 fps, RDR2 ca. 68 fps - RX 580: The Witcher 3 ca. 70 fps, Shadow of the Tomb Raider ca. 65 fps, RDR2 ca. 50 fps

1440p-GAMING (Highest): - RX 5700 XT: The Witcher 3 ca. 80 fps, Shadow of the Tomb Raider ca. 75 fps — sehr flüssig auch ohne FSR - RX 5600 XT: The Witcher 3 ca. 58 fps — an der Grenze zu flüssigem 1440p-Spielen

ESPORTS-TITEL (1080p, High, Ziel: 144 fps+): - RX 5700 XT: CS:GO ca. 300+ fps, Valorant ca. 280 fps, Fortnite ca. 160 fps (Epic) - RX 5500 XT 8 GB: CS:GO ca. 200 fps, Fortnite ca. 100 fps (Epic) — ausreichend für 144-Hz-Gaming in Esports-Titeln

STREAMING UND VIDEO-ENCODING: AMD bietet mit VCE (Video Codec Engine) einen Hardware-H.264/H.265-Encoder, der in OBS Studio und Streamlabs genutzt werden kann. Die Qualität ist 2020 etwas hinter Nvidia NVEnc (Turing), aber deutlich besser als rein Software-basiertes Encoding. Für ambitionierte Streamer ist Nvidia hier im Vorteil.

Für die meisten Spieler bietet die beste AMD Grafikkarte 2020 in der RX 5700 XT eine rundum starke Leistung für den Alltag, ohne kompromisse bei gängigen Titeln eingehen zu müssen.

Kaufberatung: Worauf achten beim AMD Grafikkarten Vergleich?

Beim Kauf einer neuen Radeon-Grafikkarte gibt es über die reine Benchmark-Leistung hinaus mehrere Faktoren, die über Zufriedenheit oder Frust entscheiden.

PCIe-SLOT: Alle aktuellen RX-5000-Karten benötigen einen PCIe-x16-Steckplatz. Die Navi-Chips unterstützen PCIe 4.0, laufen aber problemlos auf PCIe-3.0-Mainboards — mit minimalem Leistungsunterschied.

STROMVERSORGUNG: Die RX 5700 XT benötigt zwei 8-Pin-PCIe-Stecker und ein Netzteil mit mindestens 600 Watt. Die RX 5600 XT kommt mit einem 8-Pin-Stecker und 500 Watt aus.

GEHÄUSE-LÄNGE: Partnerdesigns der RX 5700 XT (Sapphire Nitro+, ASUS ROG Strix) messen bis zu 30 cm. Prüfe vor dem Bestellen die maximale Grafikkartenlänge deines Gehäuses.

TREIBER-STABILITÄT: AMD-Treiber galten jahrelang als fehleranfälliger als Nvidia-Treiber. Mit dem Radeon Software Adrenalin 2020 hat AMD erhebliche Fortschritte gemacht. Aktuell sind die Treiber stabil, aber bei bestimmten Spielen gibt es noch vereinzelte Bugs (z. B. Shader-Kompilierungsstottern in DirectX-12-Titeln).

MEMORY-KAPAZITÄT: 8 GB VRAM sind 2020 der Mindeststandard für zukünftiges Gaming. Die 4-GB-Variante der RX 5500 XT sollte explizit gemieden werden — mehrere neuere Spiele fordern bereits mehr als 4 GB.

DISPLAY-OUTPUTS: Aktuelle Navi-Karten bieten 3× DisplayPort 1.4 (DSC) und 1× HDMI 2.0b. Für 4K@144 Hz benötigst du DisplayPort 1.4; HDMI 2.0b ist auf 4K@60 Hz limitiert.

GARANTIE: Im deutschen Handel kaufst du auf Rechnung und hast 2 Jahre gesetzliche Gewährleistung. Sapphire und MSI bieten zusätzlich herstellerseitig 2-3 Jahre Garantie. Beim Kauf bei Otto oder anderen deutschen Händlern greift der volle Verbraucherschutz.

AMD Grafikkarten kaufen: Preisklassen und Marktpreise 2020

Der AMD-Grafikkarten-Markt 2020 lässt sich grob in vier Preisklassen einteilen. Wir zeigen dir, was du in jeder Klasse bekommst und welche Modelle online verfügbar sind.

EINSTIEG (unter 200 Euro): In diesem Segment ist die RX 5500 XT 8 GB (ca. 140-190 Euro) die aktuelle AMD-Empfehlung. Alternativ ist die RX 580 8 GB als Neuware oder refurbished für ca. 120-160 Euro erhältlich — leistungsmäßig ähnlich, aber weniger effizient. Für reine Office- und Gelegenheits-Gaming-PCs reicht dieser Bereich.

MITTELKLASSE (200-350 Euro): Die RX 5600 XT (ca. 260-300 Euro) dominiert diese Klasse klar. Sie liefert exzellente 1080p-Leistung, ist effizient und bietet 6 GB GDDR6. Wer häufig bestellt und Verfügbarkeit schätzt, findet die 5600 XT bei den meisten großen deutschen Online-Händlern.

OBERE MITTELKLASSE (350-500 Euro): Hier regiert die RX 5700 XT (ca. 380-450 Euro je nach Partnerdesign). Das ist die beste AMD Grafikkarte 2020 für ambitionierte Spieler. Die Preisunterschiede zwischen den Partnerdesigns (MSI ca. 400 Euro vs. Sapphire Nitro+ ca. 450 Euro) rechtfertigen sich durch bessere Kühlung und längere Garantiezeiten.

HIGH-END (über 500 Euro): Hier hat AMD 2020 keine aktuelle Desktop-Karte im Angebot. Wer mehr als 500 Euro ausgeben möchte, muss entweder auf die nächste AMD-Generation warten (RDNA 2 / RX 6000-Serie, angekündigt für Ende 2020) oder zu Nvidia greifen. Als Übergangslösung findet man Gebraucht-Angebote der RX Vega 64 für ca. 200-250 Euro, die aber höheren Stromverbrauch bedeuten.

BEIM VERGLEICH WICHTIG: Die Listenpreise schwanken je nach Händler, Lagerbestand und Aktionen (Sale, Bundle-Angebote) erheblich. Prüfe Preisverlaufsdaten via geizhals.de oder idealo.de, bevor du bestellst.

FAQ Vorabtipp: Die häufigsten Fragen zum AMD Grafikkarten Vergleich

Viele Käufer stellen sich beim AMD Grafikkarten Vergleich ähnliche Fragen — von der Frage nach Kompatibilität bis hin zu Treiberinstallation und Upgrades. Die häufigsten Fragen beantworten wir kompakt im FAQ-Bereich weiter unten. Hier vorab die wichtigsten Kernpunkte.

Software-seitig setzt AMD auf den Radeon Software Adrenalin 2020-Treiber, der alle aktuellen Karten ab RX 400-Serie unterstützt. Die Oberfläche bietet Overlay, Streaming-Tools, Performance-Tuning und Auto-Overclocking (Radeon Boost). Die Installation ist unkompliziert: Alten Treiber mit DDU (Display Driver Uninstaller) im abgesicherten Modus entfernen, neuen von amd.com installieren.

Kompatibilität mit älteren Systemen: Auch ältere Intel-Systeme (z.B. Core i5-8600K, Core i7-7700K) profitieren von einer neuen AMD-Grafikkarte. Ein CPU-Bottleneck tritt bei 1080p-Gaming mit einer RX 5700 XT erst bei sehr alten oder schwachen CPUs auf. Ab einem Core i5-6600K oder Ryzen 5 1600 ist die GPU in aller Regel der limitierende Faktor.

Für kreative Nutzung (Bildbearbeitung in Adobe Lightroom, 3D-Rendering in Blender) arbeiten AMD-Karten mit OpenCL. Das ist breiter verfügbar als Nvidias CUDA, aber in einzelnen Workflows langsamer. Wer primär kreativ arbeitet, sollte den konkreten Anwendungsfall benchmarken.

Worauf du beim Kauf achten solltest

  • Auflösung und Monitor zuerst klären: 1080p/144 Hz -> RX 5600 XT; 1440p/60-100 Hz -> RX 5700 XT; 4K ist mit RDNA-1-Karten nur eingeschränkt möglich (unter 60 fps in anspruchsvollen Titeln).
  • VRAM-Mindeststandard 2020: Unbedingt 8 GB VRAM wählen — die 4-GB-Variante der RX 5500 XT ist für aktuelle und künftige Spiele zu knapp. Auch für Modding-schwere Spiele wie Skyrim SE oder Minecraft mit HD-Texturpacks werden 6-8 GB empfohlen.
  • Netzteil und Strombedarf prüfen: RX 5700 XT = mindestens 600 W PSU mit 2x 8-Pin; RX 5600 XT = 500 W mit 1x 8-Pin. Effizienzzertifikate (80 Plus Gold) sorgen für Stabilität unter Last.
  • Partnerdesign nach Nutzungsfall wählen: Sapphire Nitro+ und PowerColor Red Devil für maximale Kühlung; MSI Mech OC oder XFX Thicc für günstigeren Einstieg ins gleiche Modell. Triple-Fan-Kühler lohnen sich vor allem in schlecht belüfteten Gehäusen.
  • Gehäuse-Kompatibilität messen: Vor dem Bestellen die maximale GPU-Länge des Gehäuses prüfen. Viele Nitro+-Designs messen 29-30 cm — gängige ATX-Gehäuse kommen damit zurecht, aber Micro-ATX und Mini-ITX-Gehäuse oft nicht.
  • Treiber-Kompatibilität beachten: AMD Radeon Software Adrenalin 2020 unterstützt alle RX-400-, RX-500- und RX-5000-Karten. Linux-Nutzer profitieren vom Open-Source-AMDGPU-Treiber, der RX-5000-Karten offiziell und sehr stabil unterstützt — ein klarer Vorteil gegenüber Nvidia unter Linux.
  • Displays und Ausgänge abgleichen: Alle Navi-Karten (RX 5000) bieten 3x DisplayPort 1.4 + 1x HDMI 2.0b. Für HDR-Gaming benötigst du DisplayPort 1.4 oder HDMI 2.1 (letzteres erst in RDNA-2-Karten). G-Sync-Monitore laufen mit AMD per FreeSync-Kompatibilität (G-Sync Compatible) — aber native G-Sync-Module funktionieren offiziell nur mit Nvidia.
  • Preisverlauf beobachten: Grafikkarten-Preise schwanken erheblich. Nutze Preisvergleiche (z. B. idealo.de, geizhals.de), um den besten Zeitpunkt zum Bestellen zu finden. Sale-Aktionen (z. B. Black Friday, Prime Day) bieten oft 10-15 Prozent Rabatt.
  • Garantie und Händler im Deutschen Markt: Kaufe bevorzugt bei deutschen Händlern (z. B. Otto, Mediamarkt, Computeruniverse) auf Rechnung — so greift das deutsche Gewährleistungsrecht mit 2 Jahren. Sapphire und ASUS bieten zusätzlich bis zu 3 Jahre Hersteller-Garantie auf ihre Grafikkarten.
  • Zukunftssicherheit einkalkulieren: RDNA 2 (RX 6000-Serie) wird Ende 2020 angekündigt. Wer nicht dringend kaufen muss, kann auf erste Benchmarks warten. Wer jetzt kauft, bekommt mit der RX 5700 XT noch mindestens 2-3 Jahre solide 1440p-Gaming-Performance.

Häufige Fragen zu Amd Grafikkarten Vergleich

Welche ist die beste AMD Grafikkarte 2020?
Die beste AMD Grafikkarte 2020 ist die Radeon RX 5700 XT — sie bietet das stärkste Preis-Leistungs-Verhältnis im Segment bis 450 Euro und liefert flüssiges 1440p-Gaming. Für 1080p-Spieler ist die günstigere RX 5600 XT (ca. 260-300 Euro) die effizientere Wahl. Beide basieren auf der RDNA-Architektur mit 7-nm-Fertigung, 8 GB bzw. 6 GB GDDR6-Speicher und moderner PCIe-4.0-Anbindung.
Was ist der Unterschied zwischen AMD RX 5700 XT und RX 5700?
Die RX 5700 XT ist ca. 10-12 Prozent schneller als die non-XT-Variante und kostet ca. 50-70 Euro mehr. Beide nutzen den Navi-10-Chip mit 8 GB GDDR6, aber die XT-Variante hat mehr aktive Shader-Einheiten (2560 vs. 2304) und einen höheren Boost-Takt (1905 MHz vs. 1725 MHz). Das Preis-Leistungs-Verhältnis der 5700 XT ist in den meisten Preisklassen besser, weshalb die non-XT kaum empfohlen wird.
Ist die RX 580 noch kaufenswert 2020?
Die RX 580 8 GB ist 2020 als Neuware nur noch bedingt empfehlenswert — sie basiert auf der älteren 14-nm-Polaris-Architektur, ist weniger effizient (TDP 185 W) und langsamer als die RX 5500 XT. Als gebrauchte Karte für unter 120 Euro ist sie aber noch immer eine funktionierende 1080p-Lösung für ältere und weniger anspruchsvolle Titel. Wer eine Neuware kauft, sollte lieber die RX 5500 XT 8 GB wählen.
Unterstützen AMD RX-5000-Karten Raytracing?
Nein — die Radeon RX 5000-Serie (RDNA 1, Navi) unterstützt kein Hardware-Raytracing. Diese Funktion ist Nvidia RTX-Karten (Turing, Ampere) sowie der kommenden AMD RX 6000-Serie (RDNA 2) vorbehalten. Software-Raytracing ist theoretisch auf jeder DirectX-12-Karte möglich, aber in der Praxis zu langsam für spielbaren Einsatz. Wer Raytracing benötigt, muss auf RDNA 2 oder Nvidia RTX warten.
Welche AMD Grafikkarte war die beste 2019?
Die beste AMD Grafikkarte 2019 war ebenfalls die RX 5700 XT, die im Juli 2019 erschienen ist. Sie markierte den Beginn der RDNA-Ära und war bei Release der Nvidias RTX 2070 Super in Rasterizer-Benchmarks ebenbürtig, aber günstiger. Davor war die RX Vega 64 (2017, beste AMD Grafikkarte 2017) AMDs Flaggschiff — sie ist inzwischen von der 5700 XT in Leistung und Effizienz deutlich überholt worden.
Wie installiere ich eine neue AMD Grafikkarte richtig?
Den alten Treiber zuerst mit DDU (Display Driver Uninstaller) im abgesicherten Modus vollständig entfernen — das vermeidet Treiberkonflikte. Danach die neue Karte in den PCIe-x16-Slot einsetzen, PCIe-Stromkabel anschließen, System starten und den aktuellen Radeon Software Adrenalin 2020-Treiber von amd.com herunterladen und installieren. Der gesamte Prozess dauert ca. 20-30 Minuten.
Lohnt sich 2020 noch der Kauf einer AMD Grafikkarte oder sollte ich auf RDNA 2 warten?
Wenn du dringend eine neue Grafikkarte benötigst, lohnt sich der Kauf einer RX 5700 XT jetzt — sie wird 2-3 Jahre lang leistungsfähig bleiben. Wer Zeit hat, kann auf die RDNA-2-Karten (RX 6000-Serie, angekündigt für Ende 2020) warten: AMD verspricht bis zu 50 Prozent mehr Performance bei gleichem Verbrauch sowie Hardware-Raytracing. Mit dem Erscheinen der RX 6000-Serie werden die Preise für RX-5000-Karten voraussichtlich fallen.
Welche AMD Grafikkarte ist am günstigsten für 1080p-Gaming 2020?
Die günstigste empfehlenswerte AMD-Option für 1080p-Gaming 2020 ist die RX 5500 XT 8 GB (ca. 140-190 Euro). Sie läuft aktuelle Spiele auf hohen Details mit 50-80 fps flüssig. Die etwas günstigere RX 580 8 GB ist eine Alternative bei unter 150 Euro, aber weniger effizient. Die 4-GB-Variante der RX 5500 XT sollte vermieden werden, da der VRAM in neueren Titeln nicht ausreicht.