PS5-Controller im Vergleich: DualSense, Edge und Alternativen
Der DualSense-Controller ist das Herzstück der PS5-Erfahrung. Sony hat mit haptischem Feedback und adaptiven Triggern zwei Features eingeführt, die bei keinem anderen aktuellen Controller in dieser Tiefe umgesetzt sind. Der Standard-DualSense kostet offiziell ca. 74 € und ist in mehreren Farbvarianten erhältlich: Midnight Black, Cosmic Red, Starlight Blue und Galactic Purple. Die Akkulaufzeit liegt bei ca. 12 Stunden, aufgeladen wird per USB-C.
Der Sony DualSense Edge ist die Pro-Version für rund 239 €. Er bietet austauschbare Stick-Module, programmierbare Zusatztasten an der Rückseite, justierbare Trigger-Wegbegrenzungen und ein mitgeliefertes Geflechtkabel. Wer kompetitiv spielt oder ergonomisch anspruchsvolle Einstellungen benötigt, greift zur Edge-Variante. Die Akkulaufzeit ist mit ca. 6-12 Stunden je nach Vibrationsintensität etwas kürzer.
Drittanbieter wie Nacon und Razer haben ebenfalls PS5-lizenzierte Controller im Sortiment. Der Nacon Revolution 5 Pro (ca. 179 €) punktet mit einstellbaren Gewichten, 5,1-Surround-Audio über 3,5-mm-Buchse und einem konfigurierbaren Profil-System per PC-Software. Der Razer Wolverine V2 Pro (ca. 249 €) ist kabellos und richtet sich an Turnier-Spieler mit Fokus auf schnelle Inputs und minimale Latenz.
Für Gelegenheitsspieler und als günstiger Zweitcontroller zum Bestellen ist der Standard-DualSense in Weiß oder Schwarz die richtige Empfehlung. Wer hingegen viele Stunden in Competitive-Titeln wie EA Sports FC 25 oder Call of Duty verbringt, sollte die Investition in den DualSense Edge oder den Nacon Revolution 5 Pro ernsthaft in Betracht ziehen.
Kinder und Nutzer mit kleineren Händen profitieren vom PowerA MOGA XP5-X Plus (ca. 49 €), der leichter und handlicher ist, allerdings ohne haptisches Feedback auskommt. Für PS4-Nutzer gilt: Der DualShock 4 funktioniert mit PS4-Spielen auch an der PS5, nicht aber mit nativen PS5-Titeln.
PS5-Headsets: Raumklang, Mikrofon und Tragekomfort im Test-Vergleich
Ein gutes Headset ist das Zubehör, das das Spielerlebnis am stärksten verändert. Sony hat mit dem Pulse 3D Wireless Headset (ca. 99 €) und dem neueren Pulse Explore (ca. 219 €) zwei Eigenentwicklungen im Sortiment, die optimal auf Sonys Tempest-3D-Audio-Engine abgestimmt sind.
Das Pulse 3D nutzt zwei integrierte Mikrofone mit Rauschunterdrückung und verbindet sich per USB-Dongle mit der PS5. Der Klang ist räumlich und ausgewogen, der Tragekomfort durch das leichte Gewicht von ca. 295 g auch bei langen Sessions gut. In Fachpresse-Bewertungen (z.B. CHIP, GameStar) erhält es regelmäßig 7,5 bis 8,5 von 10 Punkten. Für den Preis ist es das beste PS5-Headset im Mittelklasse-Segment.
Das Pulse Explore sind True-Wireless-Ohrstöpsel mit PlayStation Link — einem proprietären Niedriglatenz-Protokoll, das per USB-Dongle übertragen wird. Sie funktionieren sowohl an der PS5 als auch am PC und kosten ca. 219 €. Geeignet für Spieler, die keine Bügelkopfhörer mögen.
Im Premium-Segment punktet das SteelSeries Arctis Nova Pro Wireless (ca. 329 €) mit aktiver Geräuschunterdrückung (ANC), Dual-Wireless-Unterstützung (2,4 GHz + Bluetooth) und einem einzigartigen Hot-Swap-Akku-System. Die Akkulaufzeit liegt damit effektiv bei unendlich — ein Akku wird geladen, während der andere im Headset arbeitet.
Das HyperX Cloud Alpha Wireless (ca. 199 €) verspricht eine Akkulaufzeit von bis zu 300 Stunden und überzeugt mit sattem Bassfundament. Allerdings ist es kabelgebunden an die PS5 nur über den 3,5-mm-Ausgang des Controllers möglich, nicht per USB-Dongle direkt.
Preisgünstige Empfehlung: Das Corsair HS55 Wireless (ca. 69 €) bietet solide Raumklang-Unterstützung und ausreichenden Tragekomfort für Einsteiger. Wer das bestes PS4-Zubehör im Audiobereich sucht, findet mit dem Pulse 3D oder dem HyperX Cloud Alpha auch PS4-kompatible Lösungen, da beide per USB oder 3,5-mm-Klinke an der PS4 funktionieren.
NVMe-SSD für PS5: Speicher erweitern — Modelle, Geschwindigkeit und Einbau
Die PS5 kommt ab Werk mit einer 825 GB großen Custom-SSD, von der nach Systemdaten ca. 667 GB nutzbar sind. Angesichts moderner Spielgrößen von 50-150 GB ist eine Erweiterung fast unumgänglich. Sony erlaubt den Einbau einer M.2-NVMe-SSD (PCIe 4.0, Format 2230 bis 22110) in den dafür vorgesehenen Erweiterungsslot.
Die Mindestanforderung laut Sony: sequenzielle Lesegeschwindigkeit von mindestens 5.500 MB/s. Empfohlen wird ein Kühlkörper, da die PS5 selbst keinen mitliefert.
Top-Empfehlungen im Vergleich:
Samsung 980 Pro 2 TB: ca. 129 €, Lesegeschwindigkeit 7.000 MB/s, zuverlässige Kompatibilität, optionaler Kühlkörper erhältlich. Gilt als Referenz-Modell für die PS5-Erweiterung.
WD Black SN850X 2 TB: ca. 139 €, Lesegeschwindigkeit 7.300 MB/s, wird mit Kühlkörper-Option verkauft. Sehr geringe Latenzen, besonders empfohlen von Digital Foundry.
Seagate FireCuda 530 2 TB: ca. 149 €, bis zu 7.300 MB/s, erhältlich mit integriertem Kühlkörper. Seagate ist offizieller PlayStation-Lizenzpartner.
Kingston Fury Renegade 1 TB: ca. 89 €, 7.300 MB/s, gutes Preis-Leistungs-Verhältnis für Einsteiger in die SSD-Erweiterung.
Der Einbau ist einfach: Linke Seitenabdeckung entfernen, Erweiterungsschacht öffnen, SSD einstecken, Schraube befestigen, Abdeckung wieder montieren. Die PS5 formatiert die SSD automatisch beim ersten Start. Wichtig: Die PS5 Slim hat einen leicht veränderten Erweiterungsschacht, ist aber mit denselben M.2-Formaten kompatibel.
Nicht empfohlen für den internen Einbau: externe USB-Festplatten. Diese eignen sich nur zum Archivieren von PS4-Spielen, nicht zum direkten Spielen von PS5-Titeln.
Ladestationen und Zubehör für DualSense: Ordnung und Ladekomfort
Wer mehr als einen DualSense-Controller besitzt, profitiert stark von einer dedizierten Ladestation. Sony bietet mit der DualSense Charging Station (ca. 29 €) eine Eigenentwicklung, die zwei Controller gleichzeitig per Connector-Port lädt — das USB-C-Kabel ist also nicht nötig. Die Station ist stabil, kompakt und passt optisch zum PS5-Design. Ladezeit ca. 3 Stunden.
Für vier Controller gleichzeitig eignet sich die Nyxi Gladiator Quad Charging Station (ca. 39 €), die zudem LED-Statusanzeigen und einen USB-Hub integriert. Praktisch für Familien oder WG-Setups mit mehreren Spielern.
Ebenfalls nützlich: ein USB-Hub speziell für die PS5. Die Konsole verfügt ab Werk über zwei USB-A-Ports (5 Gbit/s) und einen USB-C-Port an der Front. Für Nutzer, die Headset-Dongle, Controller-Ladekabel, externe SSD und weiteres gleichzeitig anschließen wollen, empfiehlt sich ein Hub wie der RSHTECH USB 3.2 Hub (ca. 19 €) oder der Anker 555 USB-C Hub (ca. 34 €).
Griff- und Schutzhüllen für den Controller verlängern die Lebensdauer: Marken wie Skull & Co. bieten Grip-Aufsätze für den DualSense ab ca. 15 €, die besonders bei schweißnassen Händen die Griffigkeit erhöhen.
Für unterwegs oder am Schreibtisch praktisch: Der PowerA Play & Charge Kit (ca. 19 €) liefert ein 3-Meter-USB-C-Kabel plus Clip, mit dem der Controller während des Spielens geladen werden kann. Günstige Lösung ohne Qualitätsverlust.
PS5-Kamera, VR und Streaming-Zubehör: HD-Camera und PSVR2 im Überblick
Sony bietet mit der PS5 HD Camera (ca. 59 €) eine offizielle Webcam mit zwei 1080p-Linsen für Streaming und Video-Chat. Sie klemmt an den TV-Rahmen oder stellt sich auf eine Ablage, benötigt keinen Treiber und liefert automatisch einen grünen Hintergrundeffekt für Broadcaster. Für Streamer auf Twitch oder YouTube ist sie eine unkomplizierte Einstiegslösung.
Wer professioneller streamen möchte, greift zu einer externen Webcam wie der Elgato Facecam Pro (4K, ca. 199 €) oder einer Capture Card. Die Elgato HD60 X (ca. 149 €) ist das meistgekaufte Capture-Device für PS5-Streamer in Deutschland: Sie überträgt das PS5-Bild per HDMI 2.1 passthrough mit bis zu 4K 30 fps an Twitch/YouTube und ist mit OBS kompatibel.
PlayStation VR2 (PSVR2, ca. 499 €) ist das bisher ambitionierteste PS5-Zubehör: OLED-Displays mit 2000 x 2040 Pixel pro Auge, 120 Hz, Eye-Tracking und haptisches Feedback in den Sense-Controllern. Titel wie Horizon Call of the Mountain oder Gran Turismo 7 in VR zeigen die Stärken des Systems. Wer VR ernsthaft ausprobieren möchte, findet im PSVR2 die konsolengebundene Referenz — auch wenn das Spielangebot noch überschaubar ist.
Ein HDMI-2.1-Kabel gehört ebenfalls zu sinnvollem Streaming- und Setup-Zubehör: Die PS5 gibt nativ 4K mit 120 Hz oder 8K aus, beides erfordert HDMI 2.1. Mitgeliefert wird ein HDMI-2.1-Kabel, wer es ersetzen oder verlängern möchte, greift zum Belkin Ultra High Speed HDMI 2.1 Kabel 2m (ca. 19 €).


























