Markisen online kaufen – Überblick, Auswahl & Preisvergleich
Wer Markisen online kaufen möchte, steht schnell vor einer unübersichtlichen Vielfalt an Bauarten, Größen und Preisen. Genau hier setzt stylesoul an: Statt dem Werbedruck eines einzelnen Shops ausgeliefert zu sein, vergleichst du hier 475 Markisen neutral nebeneinander. Die Preisspanne reicht von 4,99 EUR für Kurbeln, Ersatztücher und Kleinteile bis 1.299,99 EUR für große, motorisierte Kassettenmarkisen – vollwertige Terrassenmarkisen liegen überwiegend im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich.
stylesoul selbst verkauft nichts. Wir bündeln die Angebote transparent, der Kauf läuft anschließend über den jeweiligen Partner-Shop. Den größten Teil des Sortiments stellt dabei OTTO mit 432 der 475 Modelle, ergänzt durch Aosom mit 32 Angeboten, den POCO Onlineshop mit 10 Modellen sowie toom Baumarkt. Diese Bündelung mehrerer Händler ist der eigentliche Mehrwert: Du siehst Bauart, Maße und Preis auf einen Blick, ohne dich durch mehrere Shops klicken zu müssen. So lassen sich vergleichbare Modelle schnell gegenüberstellen und echte Preisunterschiede zwischen den Anbietern zuverlässig erkennen.
Ein praktischer Vorteil beim Kauf über etablierte Partner-Shops ist die Möglichkeit, eine Markise auf Rechnung zu bestellen. Gerade bei einer Anschaffung, die schnell dreistellig wird, ist der Rechnungskauf beliebt, weil du erst nach Erhalt und Prüfung der Ware zahlst und Fehllieferungen oder Transportschäden problemlos reklamieren kannst.
Damit du den Überblick behältst, bietet dir diese Seite mehr als eine reine Produktliste:
- Neutraler Preisvergleich: alle 475 Markisen ohne Verkaufsdruck gegenübergestellt
- Echte Marktdaten: reale Marken, Preisspannen und Händler statt Werbeversprechen
- Fundierte Kaufberatung: Bauarten, Technik und Maße verständlich erklärt
- Nachbarkategorien im Blick: direkte Wege zu Schirmen, Segeln und Pavillons
Bevor du dich festlegst, lohnt der Blick auf die gesamte Kategorie Garten & Outdoor, in der du Markisen im Kontext des restlichen Terrassen- und Balkon-Sortiments siehst. So erkennst du schnell, ob eine feste Markise für dich die richtige Lösung ist oder ob eine flexiblere Beschattung besser passt. Die beste Markise ist am Ende die, die zu deiner baulichen Situation, deiner gewünschten Schattenfläche und deinem Budget passt – und genau diese Entscheidung wollen wir dir mit belastbaren Daten so einfach wie möglich machen. Wer Markisen günstig kaufen will, findet in dieser Bandbreite ebenso solide Einstiegsmodelle wie hochwertige Kassettenkonstruktionen.
Die besten Markisen-Marken im Vergleich
Die Markenvielfalt in unserem Vergleich ist ein Qualitätssignal für sich, denn sie reicht vom preisbewussten Outdoor-Spezialisten bis zum traditionsreichen Freizeitmöbel-Hersteller. Am stärksten vertreten ist Outsunny mit 63 Modellen, gefolgt von KONIFERA mit 58 und KESSER mit 31 Markisen. Diese drei Marken decken einen großen Teil des Einstiegs- und Mittelklasse-Segments ab und bieten Gelenkarm- wie Klemmmarkisen in vielen Breiten.
Einen besonderen Ruf genießt Angerer Freizeitmöbel mit 26 Modellen, vor allem bei Klemmmarkisen für den Balkon, die sich ohne Bohren zwischen Boden und Decke verspannen lassen. Weitere gut vertretene Marken sind tillvex mit 25, empasa mit 22, FIVMEN mit 18 und Clanmacy mit 16 Angeboten. Ergänzt wird das Feld durch STEELSØN, SONGMICS, Juskys und pro.tec mit jeweils rund einem Dutzend Modellen.
Die folgende Tabelle ordnet die wichtigsten Marken nach Profil und typischer Preislage ein:
| Marke | Modelle | Profil & typische Preislage |
|---|---|---|
| Outsunny | 63 | breite Outdoor-Auswahl, Einstieg bis Mittelklasse |
| KONIFERA | 58 | Gelenkarm- & Kassettenmarkisen, mittleres Segment |
| KESSER | 31 | preisbewusste Terrassenmarkisen, gutes Basispaket |
| Angerer Freizeitmöbel | 26 | Spezialist für Klemmmarkisen ohne Bohren |
| tillvex | 25 | funktionale Einstiegsmodelle, viele Breiten |
| empasa | 22 | Terrassenmarkisen mit Fokus auf Ausfall |
Was bedeutet diese Vielfalt für deine Kaufentscheidung? Wenn du eine große, fest montierte Terrassenmarkise suchst, sind Marken wie KONIFERA und empasa mit ihren Gelenkarm- und Halbkassettenmodellen eine gute erste Anlaufstelle. Für einen Balkon ohne Bohrerlaubnis führt an Angerer Freizeitmöbel mit den bewährten Klemmmarkisen kaum ein Weg vorbei. Und wer preisbewusst startet, findet bei Outsunny, KESSER oder tillvex solide Einstiegsmodelle.
Ein ehrlicher Hinweis: Der Markenname allein sagt wenig über die konkrete Qualität eines einzelnen Modells aus. Entscheidend sind Tuchmaterial, Gestellstärke und Verarbeitung, die selbst innerhalb einer Marke variieren. Nutze die Markenübersicht daher als Orientierung, prüfe aber immer die Ausstattung des konkreten Modells. Genau dafür stellt dir der neutrale Vergleich bei stylesoul die 475 Markisen übersichtlich nebeneinander – so findest du die für dich beste Markise ohne Markenbrille.
Kaufberatung: Worauf du beim Kauf von Markisen achten solltest
Die wichtigste Entscheidung fällst du noch vor der Optik: Du musst die passende Bauart für deine bauliche Situation wählen. Eine fest verschraubte Gelenkarmmarkise braucht eine tragfähige Wand und eine Bohrerlaubnis, eine Klemmmarkise kommt ohne Bohren aus, deckt dafür aber kleinere Flächen ab. Kläre also zuerst, ob du an Fassade oder Balkondecke bohren darfst – in Mietwohnungen ist das oft der entscheidende Punkt.
Danach zählen die beiden wichtigsten Maße: Breite und Ausfall. Die Breite bestimmt, wie viel deiner Terrasse oder deines Balkons in der Waagerechten beschattet wird, der Ausfall, wie weit die Markise nach vorne ausfährt und damit wie tief der Schatten reicht. Miss deine Fläche und den verfügbaren Montageplatz vorher genau aus, denn eine zu breite Markise passt schlicht nicht an die Wand, eine zu kleine wirft nachmittags kaum nutzbaren Schatten.
Diese Kriterien solltest du vor dem Kauf systematisch prüfen:
- Montageart: Wand-, Decken- oder Klemmmontage – passend zu deiner Bohrerlaubnis
- Breite & Ausfall: nach vorhandener Fläche und gewünschter Schattentiefe wählen
- Antrieb: Handkurbel für kleines Budget, Motor für Komfort
- Tuchmaterial: Polyester günstig, Acryl-Gewebe farbecht und langlebig
- Neigungswinkel: verstellbar für flexiblen Sonnenstand und Regenablauf
- Wetterschutz: UV-Schutz, wasserabweisende Imprägnierung, Windstabilität
Ein oft übersehener Punkt ist der Neigungswinkel. Eine gute Terrassenmarkise lässt sich in der Neigung verstellen, sodass sie am späten Nachmittag bei tiefem Sonnenstand auch seitlich einfallendes Licht abhält. Eine steilere Neigung sorgt zudem dafür, dass leichter Regen abläuft statt sich im Tuch zu sammeln – wobei Markisen generell keine Regendächer sind und bei stärkerem Niederschlag eingefahren gehören.
Berücksichtige außerdem die Windstabilität. Frei stehende Klemm- und Standmarkisen sind windempfindlicher als fest verschraubte Gelenkarmmodelle. Achte auf Herstellerangaben zur Windwiderstandsklasse und fahre die Markise bei Böen grundsätzlich ein.
Ein Punkt, den viele erst nach dem Kauf bemerken, ist die Beschaffenheit der Wand. Eine Gelenkarmmarkise übt beim Ausfahren erhebliche Hebelkräfte aus, die zuverlässig in die Fassade abgeleitet werden müssen. Massives Mauerwerk und Beton tragen diese Last problemlos, bei Wärmedämmverbundsystemen, Porenbeton oder Hohlziegeln brauchst du dagegen spezielle Abstandshalter und längere Verbundanker. Kläre im Zweifel vor dem Kauf, welcher Untergrund an deiner Wand vorliegt, damit die Halterung sicher hält.
Auch die Frage manuell oder elektrisch solltest du bewusst entscheiden. Eine Handkurbel ist wartungsarm und stromunabhängig, während ein Motor bei großen Tüchern spürbar bequemer ist. Wer eine breite Terrassenmarkise mit über vier Metern plant, wird das schwere Tuch auf Dauer kaum gern von Hand kurbeln – hier zahlt sich der Aufpreis für den Motor im Alltag aus.
Wer diese Punkte vorab klärt, vermeidet die häufigsten Fehlkäufe und findet zuverlässig ein Modell, das nicht nur günstig ist, sondern auch dauerhaft zur eigenen Terrasse oder zum Balkon passt. Im Zweifel lieber eine Nummer stabiler und etwas teurer wählen, als an Gestell und Tuch zu sparen.
Markisen-Typen, Varianten & Ausführungen
Markise ist nicht gleich Markise – die Bauart entscheidet über Montage, Wetterschutz und Preis. Die wichtigste und am weitesten verbreitete Form für Terrassen ist die Gelenkarmmarkise. Bei ihr fahren zwei gefederte Arme das Tuch frei nach vorne aus, ganz ohne stützende Pfosten, sodass du den beschatteten Bereich frei begehen kannst. Modelle wie die Gelenkarmmarkisen von KONIFERA sind hier typische Vertreter.
Eine Weiterentwicklung ist die Kassettenmarkise. Bei ihr verschwinden Tuch und Technik im eingefahrenen Zustand vollständig in einem geschlossenen Gehäuse, das sie vor Regen, Schmutz und UV-Strahlung schützt. Die Halbkassettenmarkise ist der Kompromiss dazwischen: Sie deckt die eingerollte Tuchwelle von oben ab, lässt sie zur Wand hin aber offen und ist dadurch günstiger als die Vollkassette.
Für Balkon und Mietwohnung ist die Klemmmarkise die praktische Lösung, weil sie ohne Bohren und Dübel zwischen Boden und Decke verspannt wird. Die folgende Tabelle stellt die wichtigsten Typen gegenüber:
| Typ | Montage & Merkmal | Ideal für |
|---|---|---|
| Gelenkarmmarkise | Wandmontage, freier Ausfall ohne Pfosten | Terrassen mit Bohrerlaubnis |
| Kassettenmarkise | geschlossenes Gehäuse, voller Wetterschutz | hochwertige Dauerlösung |
| Halbkassettenmarkise | Teilabdeckung der Tuchwelle | guter Schutz zum fairen Preis |
| Klemmmarkise | ohne Bohren verspannt | Balkon & Mietwohnung |
| Standmarkise | frei stehend mit Standfüßen | Balkon-Sichtschutz & Sonne |
Neben diesen Hauptformen gibt es Sonderbauarten. Seiten- und Standmarkisen dienen weniger als Dach denn als seitlicher Sicht- und Windschutz, etwa zur Nachbarseite eines Balkons. Fenster- und Balkonmarkisen sind kleinere Ausführungen, die gezielt einzelne Fenster oder schmale Balkone beschatten und sich häufig ebenfalls klemmen lassen.
Welcher Typ der richtige ist, hängt vor allem von deiner Montagesituation ab. Als Faustregel gilt: Wer bohren darf und viel Fläche frei beschatten möchte, fährt mit einer Gelenkarm- oder Kassettenmarkise am besten. Wer zur Miete wohnt oder einen kompakten Balkon hat, wählt eine Klemm- oder Standmarkise. Suchst du eher nach einer punktuellen, versetzbaren Beschattung, lohnt der Blick auf Sonnenschirme oder die schwenkbaren Ampelschirme, die ohne feste Montage auskommen.
Material, Technik & Ausstattung im Detail
Die Qualität einer Markise steht und fällt mit zwei Komponenten: dem Tuch und dem Gestell. Beim Tuchmaterial dominieren zwei Gewebe. Günstige Markisen setzen auf Polyester, das preiswert und leicht ist, unter dauerhafter UV-Einstrahlung aber schneller ausbleicht. Hochwertigere Modelle nutzen spinndüsengefärbtes Acryl-Gewebe, bei dem die Farbe bereits in die Faser eingebracht wird – das macht das Tuch deutlich farbechter, langlebiger und widerstandsfähiger gegen Sonne und Feuchtigkeit.
Entscheidend für den Schutz ist die Tuchausrüstung. Achte auf einen ausgewiesenen UV-Schutz, der die Strahlung wirksam reduziert, sowie auf eine wasserabweisende Imprägnierung, die leichten Sprühregen abperlen lässt. Wichtig bleibt aber: Markisentuch ist wasserabweisend, nicht wasserdicht. Bei anhaltendem oder starkem Regen gehört die Markise eingefahren, damit sich kein Wasser im Tuch sammelt und das Gestell überlastet.
Das Gestell besteht meist aus pulverbeschichtetem Aluminium oder Stahl. Aluminium ist leicht, rostfrei und wartungsarm, Stahl ist besonders stabil, aber schwerer und muss gut beschichtet sein, um Korrosion zu vermeiden. Die zentralen technischen Bauteile im Überblick:
- Tuchwelle: die Rolle, auf der das Gewebe beim Einfahren aufgewickelt wird
- Gelenkarme: gefederte Arme, die das Tuch straff nach vorne ausfahren
- Ausfallprofil: die vordere Leiste, die das Tuch spannt und beschwert
- Antrieb: Handkurbel (Getriebe) oder Elektromotor mit Schalter oder Funk
- Neigungsverstellung: regulierbarer Winkel für Sonnenstand und Regenablauf
Beim Antrieb hast du die Wahl zwischen Handkurbel und Motor. Eine kurbelbetriebene Markise ist günstiger, unabhängig vom Stromanschluss und wartungsarm, verlangt beim Aus- und Einfahren aber etwas Kraft. Ein Elektromotor kostet mehr und braucht Strom, bietet dafür hohen Komfort – besonders bei großen, schweren Tüchern. Premium-Modelle lassen sich zusätzlich mit Funkfernbedienung, Wind- und Sonnensensoren automatisieren, die die Markise bei Böen automatisch einfahren.
Ein technisches Detail mit großer Wirkung ist die Verarbeitung der Nähte und der Tuchsäume. Hochwertige Markisen sind mit UV-beständigem Garn vernäht, das der Sonne genauso lange standhält wie das Tuch selbst – bei billigen Modellen reißen oft die Nähte, während das Gewebe noch intakt ist. Achte außerdem auf einen sauber verschweißten oder eingenähten Keder am Ausfallprofil, der das Tuch führt und für einen glatten, faltenfreien Lauf sorgt.
Bei motorisierten Markisen lohnt der Blick auf die Bedienung im Notfall. Gute Elektromarkisen verfügen über eine Nothandkurbel, mit der sich das Tuch bei Stromausfall oder Motordefekt manuell einfahren lässt. Das verhindert, dass eine ausgefahrene Markise bei aufziehendem Sturm ungeschützt bleibt, nur weil der Strom fehlt.
Ein oft unterschätztes Detail ist die Kantengröße von Arm und Ausfallprofil: Kräftigere Profile bedeuten mehr Stabilität und weniger Durchhängen bei großem Ausfall. Prüfe die technischen Angaben deshalb genauso sorgfältig wie die Optik, denn ein solides Gestell mit ordentlichem Acryl-Tuch hält viele Saisons länger als ein dünnes Einstiegsmodell mit einfachem Polyester. Wer regelmäßig Modelle im Test und Vergleich gegenüberstellt, erkennt schnell, wo Technik und Preis in einem stimmigen Verhältnis stehen.
Preis-Leitfaden: Was kosten Markisen? Günstig vs. Premium & Sale
Markisen decken bei stylesoul eine große Preisspanne ab: von 4,99 EUR für Zubehör und Ersatzteile bis 1.299,99 EUR für große, motorisierte Kassettenmarkisen. Vollwertige Terrassenmarkisen bewegen sich überwiegend im niedrigen bis mittleren dreistelligen Bereich – die Beispielmodelle in unserem Vergleich liegen etwa zwischen 118 EUR und 291 EUR. Der Preis hängt vor allem von Bauart, Größe, Tuchqualität und Antrieb ab.
Die folgende Übersicht ordnet die typischen Preisstufen ein und zeigt, was du in welcher Klasse erwarten kannst:
| Preisstufe | Ungefährer Bereich | Was du erwarten kannst |
|---|---|---|
| Zubehör & Ersatzteile | ab 4,99 EUR | Kurbeln, Ersatztücher, Kleinteile |
| Einstieg | ca. 80–180 EUR | Klemmmarkisen, kleine Kurbelmodelle, Polyester |
| Mittelklasse | ca. 180–500 EUR | Gelenkarm- & Halbkassettenmarkisen, größerer Ausfall |
| Premium | ca. 500–1.299,99 EUR | Vollkassette, Motor, Sensorik, Acryl-Tuch |
Was macht ein wirklich gutes Angebot aus? Ein fairer Preis steht immer im Verhältnis zur gebotenen Substanz. Vergleiche deshalb nicht nur die Zahl auf dem Etikett, sondern setze sie ins Verhältnis zu Bauart, Breite, Ausfall, Tuchmaterial und Antrieb. Eine Halbkassettenmarkise mit Acryl-Tuch und 3,5 Metern Breite für rund 280 EUR ist ein besseres Angebot als ein namenloses Polyester-Modell ohne Neigungsverstellung zum halben Preis.
Ein ehrlicher Hinweis zum Thema Sale: In unserem aktuellen Vergleich der 475 Markisen sind keine Modelle als reduziert ausgewiesen, die Sale-Quote liegt bei 0 Prozent. Wir weisen bewusst keine erfundenen Rabatte oder Prozente aus. Ein echtes Schnäppchen ist eine Markise, deren Ausstattung spürbar über dem liegt, was ihr Preis vermuten lässt.
Ein paar ehrliche Spar-Strategien:
- Bauart passend wählen: keine Vollkassette bezahlen, wenn Halbkassette genügt
- Kurbel statt Motor: bei kleinen Flächen spart der Handantrieb spürbar
- Marken breit vergleichen: Outsunny, KESSER und tillvex mit fairen Einstiegspreisen prüfen
- Neutralen Vergleich nutzen: alle 475 Modelle nebeneinander bewerten
Wer bei Marke und Ausstattung flexibel bleibt und die Bauart konsequent an den eigenen Bedarf anpasst, findet fast immer eine Markise mit stimmigem Preis-Leistungs-Verhältnis – ganz ohne bei Stabilität und Tuchqualität Kompromisse einzugehen.
Markisen richtig auswählen, kombinieren & einrichten
Die Auswahl der richtigen Markise beginnt mit einem Zollstock. Miss zuerst die verfügbare Montagebreite an der Wand und überlege, wie tief der Schatten reichen soll – daraus ergeben sich Breite und Ausfall. Als grobe Orientierung sollte der Ausfall bei einer Terrassenmarkise so gewählt sein, dass die beschattete Fläche deinen Sitz- oder Essbereich zur relevanten Tageszeit vollständig abdeckt.
Achte dabei auch auf die Montagehöhe. Eine Markise sollte hoch genug angebracht werden, dass du bei ausgefahrenem, geneigtem Tuch noch aufrecht darunter stehen kannst, aber tief genug, dass sie das seitlich einfallende Nachmittagslicht abhält. Über Türen und Fenstern muss zudem genügend Platz für das Gehäuse und die eingerollte Tuchwelle bleiben.
Farblich lohnt es sich, das Tuch auf Fassade und Gartenmöbel abzustimmen. Helle Töne wirken freundlich und heizen sich weniger auf, dunklere und gemusterte Tücher sind unempfindlicher gegen sichtbaren Schmutz. Ein farblich stimmiges Gesamtbild entsteht, wenn Markise, Bodenbelag und Möblierung eine ruhige Linie ergeben.
Rund um die Markise lohnt der Blick auf ergänzende Ausstattung, die deinen Außenbereich komplettiert:
- Sitzbereich: passende Gartenmöbel unter dem Schatten platzieren
- Balkon: platzsparende Balkonmöbel für kompakte Flächen
- Zusatzschatten: flexible Sonnensegel für schräg einfallende Sonne
- Überdachung: ein Pavillon als eigenständiger Rückzugsort im Garten
Oft ist die klügste Lösung eine Kombination mehrerer Beschattungen. Eine fest montierte Markise deckt den Hauptbereich an der Hauswand ab, während ein frei stehendes Sonnensegel oder ein Ampelschirm die Ränder und die tief stehende Abendsonne ergänzt. So bist du zu jeder Tageszeit flexibel geschützt, ohne dich auf ein einziges System festzulegen.
Denke beim Einrichten auch an den Wind. Positioniere Sitzgruppe und Tisch so, dass sie nicht im ausschließlichen Verlass auf die Markise stehen, sondern bei plötzlichen Böen rasch geschützt sind, wenn du das Tuch einfährst.
Stimmig wird das Bild, wenn du die Markise nicht isoliert, sondern als Teil eines Beschattungskonzepts betrachtest. Morgens spendet die Hauswand selbst Schatten, mittags übernimmt die ausgefahrene Markise die Hauptlast, und am Abend fängt ein seitlich platzierter Ampel- oder Sonnenschirm die tief stehende Sonne ab. Wer diese Zonen bewusst durchdenkt, nutzt seine Terrasse über den ganzen Tag hinweg angenehm, statt an einzelnen Stunden in der prallen Sonne zu sitzen.
Wer den Außenbereich als Ganzes plant – Beschattung, Möblierung und Bodenbelag zusammen – schafft eine Terrasse oder einen Balkon, der sich vom Frühjahr bis in den Herbst hinein komfortabel nutzen lässt. Die Markise ist dabei das Rückgrat, um das sich der Rest gruppiert.
Pflege, Nutzung & häufige Fehler
Mit der richtigen Pflege begleitet dich eine Markise viele Saisons, während Nachlässigkeit selbst gute Modelle vorzeitig altern lässt. Der wichtigste Grundsatz lautet: Fahre die Markise nur trocken ein. Rollst du ein nasses Tuch auf, bilden sich Stockflecken und im schlimmsten Fall Schimmel. Ist ein Einfahren bei Regen unvermeidlich, fahre das Tuch bei nächster Gelegenheit wieder aus und lasse es vollständig durchtrocknen.
Die Tuchreinigung ist unkompliziert. Kehre losen Schmutz, Blätter und Pollen regelmäßig mit einem weichen Besen ab und spüle stärkere Verschmutzungen mit lauwarmem Wasser und einer weichen Bürste. Verzichte auf Hochdruckreiniger und scharfe Reiniger, denn sie greifen Imprägnierung und Nähte an. Nach einigen Jahren kann eine Nachimprägnierung sinnvoll sein, um die wasserabweisende Wirkung zu erneuern.
Die wichtigsten Do's und Don'ts auf einen Blick:
- Immer trocken einfahren: nasses Tuch nie dauerhaft aufrollen
- Bei Wind einfahren: Böen und Sturm können Arme und Gestell beschädigen
- Sanft reinigen: weiche Bürste, lauwarmes Wasser, kein Hochdruck
- Gelenke pflegen: bewegliche Teile gelegentlich prüfen und leicht fetten
- Winterschutz nutzen: eingefahren lassen oder mit Schutzhülle abdecken
Zu den häufigsten Fehlern zählt, die Markise bei Wind ausgefahren zu lassen. Frei stehende und weit ausgefahrene Tücher bieten dem Wind eine große Angriffsfläche; schon mittlere Böen können Gelenkarme verbiegen oder die Halterung aus der Wand reißen. Verlasse dich nicht allein auf einen automatischen Windsensor, sondern fahre die Markise bei aufziehendem Unwetter sicherheitshalber selbst ein.
Ein weiterer Fehler ist der falsch gewählte Ausfall oder eine zu geringe Neigung, sodass sich bei Regen Wasser im Tuch sammelt und eine gefährliche Wassertasche bildet. Eine ausreichende Neigung sorgt dafür, dass Wasser abläuft. Prüfe außerdem einmal pro Saison die Wandbefestigung auf festen Sitz, denn Vibrationen und Lastwechsel können Schrauben mit der Zeit lockern.
Für den Winter gilt: In unseren Breiten überstehen die meisten Markisen die kalte Jahreszeit eingefahren am Haus, idealerweise zusätzlich durch eine Schutzhülle vor Nässe und Frost bewahrt. Wer sein Tuch pflegt, das Gestell im Auge behält und die Markise konsequent vor Wind und Nässe schützt, wird viele Jahre Freude an einem beschatteten Außenbereich haben – deutlich länger, als es der Anschaffungspreis vermuten lässt.





























































































